Weihnachten 2016

Ist schon schlimm, überall liest man von den Weihnachtsflüchtlingen in Spanien, Marokko und wer weiß wo sie überall sind. Leider dauert es bei uns ja noch ein paar Monate, bis wir dann endlich auch zu den Dauerreisenden gehören dürfen und dem Winter ade sagen können. Aber egal, Sonne kann jeder, es geht doch nichts über einen gepflegten Sturm über dem Watt und ein gemütliches Wohnmobil nach einem Regenspaziergang. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung 😉
So genossen wir dann noch einmal so richtig das norddeutsche Weihnachtsschmuddelwetter.  Zunächst fuhren wir nach Kleinensiel (Beschreibung –>) an die Weser, einem kleinen Kaff bestehend aus vier Häusern südlich von Nordenham. Dort ist einfach nur viel Nichts und davon jede Menge.  Der eigentliche Stellplatz mit Versorgung liegt etwas vorgelagert, ist aber nicht wirklich hübsch. Viel hübscher und mit Aussicht auf die Weser ist der Parkplatz an der ehemaligen Fähre. Wie zu erwarten standen wir bis auf einen Camper mit Wohnwagen alleine. Von hier aus kann man wunderschöne  Spaziergänge an der Weser mit dem Sandstrand entlang machen, wo wir auch sogleich einen jenen unternommen hatten.

Kleinensiel Strand

Kleinensiel Strand

Kleinensiel Strand

Kleinensiel Strand

Kleinensiel Strand

Kleinensiel Strand

Kleinensiel Strand

Kleinensiel Strand

Abends musste ich dann wieder mal mein neues Weitwinkel-Objektiv ausprobieren 🙂
Ist schon irre, wieviel Sterne man trotz der Wolken so sehen kann und wie groß die Lichtverschmutzung ist.

Blick auf Nordenham

Blick auf Hafen Nordenham

Sternenhimmel Kleinensiel

Sternenhimmel mit Wolken in Kleinensiel

Heiligabend, auf nach Cuxhaven, Schiffe gucken und eine Wattwanderung unternehmen, so der Plan.

Im Vorort Duhnen suchten wir uns erst mal einen Parkplatz, von dem aus wir unsere sog. Wattwanderung unternommen hatten.  Bis auf einen kleinen Regenschauer hatten wir sogar Glück mit dem Wetter und die Sonne lugte mal heraus. Allerdings mit der Wattwanderung wurde das nicht wirklich was, das Wasser wollte einfach nicht weg gehen. Vielleicht lag das auch an dem Sturm und das Wasser konnte deshalb nicht wirklich ablaufen, denn eigentlich war jetzt Wattwanderzeit. Egal, bei der steifen Brise hatte auch der Strandspaziergang mit dem endlos weiten Blick etwas.

Cuxhaven Watt

Cuxhaven Watt

Cuxhaven Watt

Cuxhaven Watt

Cuxhaven Watt

Cuxhaven Watt

Eigentlich wollten wir heute in Cuxhaven bleiben. Aber der Platz war uns zu voll, nirgendwo hatte man einen freien Blick auf die Elbe. Wir hatten ja die Hoffnung, dass zu Weihnachten nicht so viele mit dem Wohnmobil unterwegs sein würden, aber Pustekuchen. Ich werde es nie verstehen, wie man sich freiwillig auf einen solch hässlichen und teuren Platz eng auf eng zusammenquetschen kann. Es soll aber in der Tat Leute geben, die das toll finden. Ok, jeder wie er mag…

So sind wir ein paar Kilometer südöstlich weiter nach Otterndorf gefahren. Otterndorf hat eine kleine historische Altstadt. Doch, wirklich nett gemacht für solch ein kleines Dorf.
Der kostenlose Stellplatz auf einem normalen Parkplatz ohne VE ist nicht wirklich eine Empfehlung. Jetzt über die Feiertage war er leer und es herrschte dort Ruhe, aber ich möchte nicht wissen, was dort sonst so los ist, da er sich in unmittelbarer Nähe einer Schule befindet.
Abends gabs dann unseren fränkischen Schweinebraten in Biersoße, puh, waren wir voll gefuttert. So hatten wir dann noch einen Verdauungsspaziergang durch die völlig verlassene Altstadt gemacht. Glück gehabt, dass wir trocken geblieben sind, Nachts hatte das mit Gewitter so was von geschüttet…

 

Otterndorf by Night

Otterndorf by Night

Weihnachtsmann in Otterndorf

Weihnachtsmann in Otterndorf

Am nächsten Tag, also den 1. Weihnachtsfeiertag sind wir weiter die Elbe rauf nach Hollern-Twielenfleth bei Stade. Vom Stellplatz (keine VE), der vom Hotel “Fährhaus Twielenfleth” betrieben wird, hat man einen herrlichen Blick auf die Elbe und kann den dicken Pötten zuschauen. Eigentlich, ich glaube, die Matrosen hatten auch Weihnachten und so war es auf der Elbe richtig ruhig.

Hatten wir die ganzen Tage schon Sturm, ne, eigentlich nur ne steife Brise, wurden wir diese Nacht richtig durchgeschüttelt. Und gepladdert hatte das….
Zur Mittagszeit des nächsten Tages waren die Wolken dann leer und so konnten wir noch bei Sonnenschein einen Bummel durch Stade unternehmen. Stade mit seiner Altstadt ist immer wieder einen Besuch wert. Von hier traten wir dann unsere Heimreise an. So ein Mist, morgen wieder Hamsterrad…

Stade

Stade

 

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Ein Kommentar

  1. Jürgen & Ellen

    Zuhause in D kann es auch schön sein…oder in Holland . Wir haben es ebenso gehalten, bevor wir ganz los konnten. Wir haben es mit 50 geschafft, das ist vor über 10 Jahren gewesen. Sind immer noch gemütlich in Europa unterwegs und glücklich ! Inzwischen ist unser ‘Haus’ ein Segelboot und unser ‘Ferienhaus’ ein Wohnmobil.
    Wir wünschen, das alles planmässig klappt und werden den Blog weiter verfolgen!
    Unser Blog wäre langweilig, da wir keine aussergewöhnlichen Sachen wagen, weder mit Boot, noch mit dem Camper…immer schön in Europa!

Kommentar verfassen