2011 – Namibia

Die Namibia-Tour haben wir zwar nicht mit einem Wohnmobil gemacht, sondern nur mit einem 4×4 und Dachzelt, werden wir aber voraussichtlich mit unserem Bimobil wiederholen. Dann für ein Jahr oder mehr den ganzen südlichen Kontinent abgrasen…
Von daher passt es  😉

Klar, dass wir nach Südafrika auch Namibia besuchen wollten. Insgesamt ist Namibia wüstiger, aber abwechslungsreicher.  Beeindruckend diese Weiten, Straßen, die ins Nichts zu führen scheinen.
Während sich in Südafrika die Tierwelt zumeist in Parks befindet, findet man in Namibia auch Großwild in freier Wildbahn vor. Ich erinnere mich, wo ich bei der Elefantenherde ganz schnell den Rückwärtsgang eingelegt hatte 🙂
Oder die Schakale, die uns Nachts in Lüderitz den Wein ausgesoffen hatten, als wir nahezu Freien genächtigt hatten…

Hier eine kleine Galerie, knapp über 80 Bilder von >2.000.

Ist Südafrika auch ohne 4×4 zu bewältigen, ist je nach Jahreszeit in Namibia ein 4×4 unabdingbar. Rund 80% der Straßen sind unbefestigt, nur die Nord-Südverbindung von Windhuk, die Straße nach Lüderitz raus und eine Straße im Norden sind asphaltiert. Ansonsten sind die Straßen lediglich Schotterpisten und mache Nebenstraßen sind auch wenn es trocken ist wegen der sandigen Flußdurchfahrten nur mit 4×4 zu bewältigen. Wir waren Mitte März bis Mitte April unterwegs, da kann es auch noch mal regnen. Bei uns war es so, dass in diesem Jahr besonders viel Wasser von oben herunter gekommen ist. Der ganze Norden war überflutet, sogar im Sossusvlei waren Seen!! Viele Straßen waren wirklich nur mit 4×4 befahrbar. Das hatte aber auch den Vorteil, blühende Wüsten in ihrer Farbenpracht zu erleben!
Diese Reisezeit ist eine Zeit, da kann es trocken, aber halt auch halt nass werden, verbunden mit abenteuerlichen Straßenverhältnissen. Der Vorteil: Hier lebt die Wüste noch mit traumhaften Farben und man hat die Campsites für sich alleine, da die Meisten später unterwegs sind.

Insgesamt ist Namibia eher menschenleerer, nur im Norden ist das Land dichter, mit zumeist schwarzer Bevölkerung besiedelt. Interessant die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, insbesondere die Himba die noch in ihren eigenen Traditionen leben, andererseits aber den Dreh raus haben, sich ein gutes Zubrot zu verdienen.
War auch irritierend, als zwei schwarze Mädels in Windhuk sich auf Deutsch über Jungs unterhielten  😀

Die Tour im Groben ohne all die Abstecher in die Walachei:

Auf Grund der guten Erfahrungen, hatten wir wieder mal bei AfriCamper unser Fahrzeug angemietet, einen Toyota Double Cab und Dachzelt. Double Cab deshalb, weil so mehr Platz für das Gepäck zur Verfügung stand.
Selbstverständlich mit allem wie Spaten, Kühlschrank, Campingausrüstung, 2 Ersatzräder, 2 Batterien etc. ausgerüstet, was man für solch einen Trip benötigt. Entgegen vieler anderer Anbieter war das Fahrzeug ohne Aufpreis mit Navi,  Tyre Moni sowie Kompressor ausgerüstet und der 150L Dieseltank beruhigte doch ungemein, reichte der doch für 1.000 km.

Ein 11-min Clip, ein Auszug aus unserem 2-Stunden Film. Selbst in 2 Stunden kann man einfach nicht alles unter bringen.

Reisebericht Namibia

(Einige Bilder finden sich auch in der Galerie zum Vergrößern, manches nur im Video, alles aber nur angerissen, zu groß sind die Eindrücke)
1. Tag – Kalahari Camp Site 280 km:
In Windhuk hatten wir erst einmal das Fahrzeug übernommen. Geld ziehen, einkaufen und los…
Zum Eingewöhnen ging es die 280km über eine breite asphaltierte Straße zur Kalahari Camp Site. Allerdings mussten wir dann doch mal mit einem kleinen Umweg runter und das erste Mal auf  auf eine Piste.

Piste

Piste

Die Kalahari Camp Site besteht aus 3 Campsites, dutzende Meter auseinander liegen. Hier sagen sich Schakal und Springbock gute Nacht. Ausgestattet sind sie mit eigener Toilette, Dusche, Spülbecken und Grillecke. Das Schwimmbecken der Kalahari Lodge kann mit benutzt werden. Ideal also für das erste Etappenziel zum eingewöhnen.

2. Tag – Mata Mata 275 km:
Das Mata Mata Rest Camp liegt in Botswana, da mit dem Nam Dollar dort kein Bezahlen möglich ist, möglichst vorher voll tanken. Völlig alleine auf weiter Flur ging es nur ausschließlich über Schotter weiter.

Richtung Mata Mata

Richtung Mata Mata

Jagende Löwen

Jagende Löwen

An der Grenze eingecheckt (kein Feuerholz mitnehmen), ins kleine Camp und erst mal in den Pool.

Alkoholiker...

Alkoholiker…

3. Tag – Nossob im Kgalagadi Transfrontier Park 120 km:
Im Gewitter Nachts um 4:00 Uhr raus und schnell alles zusammengepackt. Die Piste wurde zur Sandpiste, Luft ablassen…

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Luft ablassen…

Was man ja sonst nur aus dem TV kennt, das war schon ein Erlebnis, Löwen bei der Jagd zuzuschauen und an anderer Stelle der Löwe, der faul neben seinem Futter am Pennen war.

4. Tag – Twee Rivieren 150 km, 6 Stunden:
Langsam finde ich Löwen nichts mehr besonderes. Wieder Löwen, einer beschnuppert das Rad des Vordermannes (im Video), wahrscheinlich hat der gute Mann davor gepinkelt 🙂
Das Camp ist nicht gerade schön, viel zu groß, na gut, ist ja nur für eine Nacht.

5. Tag – Keetmanshoop, Mesasaurus Bushcamp – 320 km, 7 Stunden:
6:30 Ausreise aus Botswana, wieder Kontrolle ob Feuerholz oder Fleisch. Wieder nix los auf der Piste, nur wieder ein paar Löwen… 🙂
Das Mesasaurus Bushcamp ist der Wahn! Der Stellplatz führt ca. 2 km über einen kleinen Weg ins Nichts. Die Landschaft mit den Köcherbäumen und Felsen ist ein Traum!

Zufahrt Camp

Zufahrt Camp

Mesosaurus Camp

Mesosaurus Camp

6. Tag – Lüderitz – 340 km, 3,5 Stunden:
Dies ging recht zügig, da große die Straße asphaltiert ist. In der Ecke zieht es wie Sau…
Kurz vor Lüderitz geht es an Sanddünen vorbei und der Sand fegt über die Straße. Wenn es ganz schlimm kommt, wird das Fahrzeug gesandstrahlt und man kommt in Lüderitz ohne Lack an.

Sandstrahlen

Sandstrahlen

Lüderitz selbst hat nichts zu bieten, aber die Landschaft, einfach grandios!
Junge, hat das gefegt, die Luft war sandgeschwängert. So hatten wir unser Mahl, bestehend aus Salat, im Auto eingenommen. Selbst hier knirschte es zwischen den Zähnen…
Nach unserem Spaziergang zum Diaz Point bauten wir unser Dachzelt auf…

Diaz Point

Diaz Point

Tja, dem Sturm war das nicht gewachsen, wir hatten Angst, dass das Dachzelt jeden Augenblick weg knicken würde. Zu der Campsite gehörte auch ne Hütte, eher so eine Art Verschlag, alles offen, wo es richtig durchzog und in den Windschatten Sandhaufen gebildet hatten. Aber was solls, besser, als ohne Dachzelt…
Wir also das Dachzelt zusammengebaut, uns mit Wein und unseren Schlafsäcken bewaffnet und uns in der Hütte in den Sand gelegt. War doch irgendwie romantisch, im Licht der Taschenlampe im Schlafsack unseren Wein geschlürft, der Wind, auch in der Hütte mit dem aufwirbelnden Sand…

Camping Diaz Point

Camping Diaz Point

Am nächsten Morgen die Überraschung: Klar, saufen wir keine 5 L Wein aus dem Kanister leer, die Schakale waren es, die uns im Schlaf einen Besuch abgestattet hatten und den Wein gesoffen hatten. Jetzt weiß ich auch, warum uns am nächsten Tag nur torkelnde Schakale begegnet sind  😆

Präriehunde

Präriehunde

7. Tag – Klein Aus – 125 km, 3 Stunden:
Zunächst machten wir eine Rundfahrt über die Lüderitz-Halbinsel, ein OffRoad-Spielplatz.

Lüderitz Halbinsel

Lüderitz Halbinsel

Lüderitz Halbinsel

Lüderitz Halbinsel

Weiter dann nach Kolmannskoop, eine alte verlassene Diamantenstadt.

Kolmannskoop

Kolmannskoop

Mehr Bilder in der Galerie…

8. Tag – Ranch Koiimasis – 60 km, 3 Stunden:
Eine wunderschöne Campsite in traumhafter Landschaft. Die Hinfahrt war schon ein Traum.

Rote Piste

Rote Piste

Die Campsite Koiimasis liegt inmitten von Steinen und Felsen umgeben. Hier laufen Pferde einfach frei herum…

Zufahrt Koiimasis

Zufahrt Koiimasis

9. – 10. Tag – Sesriem – 340 km, 5 Stunden:
Sesriem ist das Tor zur Sossusvlei mit den hohen roten Dünen. Hier sollte man 2 Tage einplanen!
Befahrbar wirklich nur mit 4×4, da es durch tiefen Sand geht. Die Tour in die Sossusvlei sollte so begonnen werden, dass man bei Sonnenaufgang die Sossusvlei erreicht um die grandiosen Farben zu sehen!
Um sich elend lange Anfahrtswege zu ersparen, sollte eine Campsite im Park rechtzeitig gebucht werden! Die Campsite ist so was von großzügig und frei angelegt, unbedingt buchen!

Abends hatten wir eine Ersterkundung gemacht und sind in ein Unwetter vom Feinsten gelandet.
(Deutlich mehr Bilder findet ihr in der Galerie und die Sandfahrten im Video)

Sossusvlei

Sossusvlei

Sossusvlei

Sossusvlei

Unwetter im Sossusvlei

Unwetter im Sossusvlei

Am nächsten Tag also früh raus um die Farben zu genießen…
Vom Fahren her war das für mich echt eine Herausforderung, noch nie bin ich durch tiefen Sand gefahren.

11. – 12. Tag – Naukluft- 200 km, 5 Stunden:
Die Campsite wieder am A… der Welt und wunderschön. Am nächsten Tag eine 10km Wanderung gemacht…

Naukluft

Naukluft

Leider keine Bilder gemacht, das war eine endlose Kletterei durch ein Flußbett, wo man sich an ein Seil an einer Wand hangeln musste. Fotografieren ging da nicht…

13. Tag – Blutkuppe- 200 km, 5 Stunden:
Der Weg führte über Solitaire, dort stehen Autos rum, die man vor Hundert Jahren einfach hat stehen lassen.

 

Solitaire

14. Tag – Swakopmund- 110 km, 2 Stunden:
Deutschland? Fühlen wie zu Hause, eine richtig deutsche Stadt wo die Meisten auch Deutsch sprechen. Natürlich haben auch wir im Brauhaus beim Weizen gut deutsch gegessen, sind dann aber wieder zur Blutkoppe zurück.
Bilder hab ich keine gemacht, deutsche Städte kann ich auch hier fotografieren…

Blutkoppe

Blutkoppe

Von hier haben wir aber einen Ausflug in die Kalahari-Wüste gemacht, ein unvergleichliches Erlebnis. Unglaublich, was hier alles unter widrigen Lebensumständen lebt! Mehr Bilder in der Galerie und auch Video.

Namib bei Swakopmund

Namib bei Swakopmund

Namib bei Swakopmund

Namib bei Swakopmund

15. Tag – Spitzkoppe- 138 km, 2 Stunden:
Was soll ich sagen, ein  Traum! Beim nächsten Mal verbleiben wir hier Tage.

Spitzkoppe

Spitzkoppe

16. Tag – Twyfelfontain- 245 km, 5 Stunden:
Hier mussten wir wegen weggespülter Straße einen Umweg fahren…

Piste

Piste

17. Tag – Palmwag, Mountain Camp – 250 km, 5 Stunden:
Von Twyfelfontain aus wollten wir noch einen Park mit frühgeschichtlicher Kultur und Felszeichungen u.s.w. besuchen.
Wir rechtzeitig los, steht da jemand an der Piste als Anhalter. 1. hatten wir keinen Platz, 2. würde ich eh keinen Anhalter mitnehmen.
Von hier waren es aber noch gut 5 km und wir warteten auf den Führer. Das war der Anhalter, blöd gelaufen…

Felszeichnungen

Felszeichnungen

Auf dem Weg hatten wir noch einen Abstecher auf die C39 Richtung Torra Bay gemacht, leider war die Straße nach 20km gesperrt und mussten wieder zurück. Plötzlich verwehrten Elefanten den Weg. Die “Chefin” hat uns eindeutig klar gemacht, dass wir unerwünscht sind 🙂
So schnell hatte ich noch nie den Rückwärtsgang drin…

Unsere Straße

Unsere Straße

Das Mountain Camp lag am Ende eines Fahrweges mitten im Nirgendwo mit traumhafter Lage am Fluss. Die Betreiberin war so was von nett und eine junge Himba musste ich ob ihrer Schönheit gleich fotografieren 🙂

Rezeption

Rezeption

Sanitärgebäude

Sanitärgebäude

Himba

Himba

18. Tag – Ongongo – 110 km, 3 Stunden:
Hier hatten wir einen Abstecher vor Khovarid in eine Schlucht gemacht. Ein holperiger Weg durch Dörfer, durch die sich ansonsten kein Tourist verirrt. Toll, hier hatten wir uns unsere einzigen Platten gefahren.
Aber es gab hier ja überall eine Tire Repair

19. Tag – Camp Aussicht – 190 km, 4 Stunden:
Die Zufahrt war wieder Abenteuer pur…
Camp Aussicht liegt auf einem Berg, klar, wie der Name sagt, mit einer tollen Aussicht.  Zunächst muss man einen schlüpfrigen Fluss mit ausgewaschener Furt queren, dann geht es einige Kilometer über einen kleinen holprigen Weg zum Camp. Ohne 4×4 geht hier gar nichts…
Keine Ahnung, wie der Betreiber Marius hier zu Gästen kommt und wie er das mit den Buchungen macht. Er kann nur ein Mal die Woche in einem Internet-Cafe seine Mails abrufen und muss dazu knapp 50 km fahren.

20. Tag – Himba-Tour
Vom Camp aus hatten wir mit Marius eine Tour zu den Himba-Dörfern gemacht. Sehr eindrucksvoll, wie dieses Volk immer noch nach nach ihren Traditionen lebt. Wer mehr erfahren möchte, Wikipedia
Was in Wikipedia nicht steht: Einige Eigenarten, dass sich Himbas z.B. im ganzen Leben nicht waschen. Die Himba-Frauen schmieren ihren Körper täglich  mit einer Paste aus roten Steinen und Kuhfett ein. Diese Paste dient auch als Sonnenschutz und die Dreads werden damit auch geformt.
Himbas reichen zur Begrüßung auch die Hand, es wäre äußerst unhöflich, dies zu verweigern. Da sich Himba niemals waschen, sollte man sich vor erneuter Essensaufnahme die Hände waschen und auch nach der Begrüßung mit der Hand nicht durch das Gesicht fahren. Was die Himba ab können, können wir desinfektionsgewöhnten Europäer nicht unbedingt ab  😉
In den Himba-Dörfern laufen auch Hunde frei herum. NIEMALS einen Hund anfassen oder gar streicheln! Hunde gelten als unrein, da sie Teil der Sanitäreinrichtung sind…
Hunde bekommen bei den Himba nichts zu fressen und da es in der kargen Gegend für sie nichts zu jagen oder sonstwie fressbares zu ergattern gibt, sind sie ausgesprochen hungrig und ernähren sich von den Ausscheidungen der Himba. Auf diese Weise haben die Himba ihr Toilettenproblem gelöst…

Stolze Himba

Stolze Himba

Himba mit Kind

Himba mit Kind

Mehr wirklich eindrucksvolle Bilder in der Galerie und im Video…

21. Tag – Nakambale – 300 km, 5 Stunden:
Ziel mit Übernachtung sollte eigentlich Ruacana sein. Der Campingplatz war allerdings fast vollständig überflutet und der Betreiber war auch nicht gerade ambitioniert…
So entschlossen wir uns, uns lediglich den Wasserfall bei Ruacana anzuschauen und weiter zu fahren. Bedingt durch den Regen der letzten Zeit konnten wir hier wirklich einen eindrucksvollen Wasserfall erleben, in der Regel ist das eher ein Rinnsal.

Ruacana Wasserfall

Ruacana Wasserfall

So sind wir dann weiter gefahren nach Nakambale, die nächst mögliche Übernachtungsmöglichkeit.
Angenehm, mal wieder über Asphalt zu fahren. Der ganze Norden war ziemlich überflutet und nur die höher gelegene Straße war trocken. Übermütig hatte ich einen Abstecher gewagt, hatte dann doch ob des Wassers aufgegeben.

Ursprünglich geplantes Camp

Ursprünglich geplantes Camp

Die Zufahrt zum Camp war auch wieder interessant und ich hatte ob des tiefen Wassers trotz 4×4 Herzklopfen. Abends hüpften die größten Kröten meines Lebens über den Platz…

22. – 24. Tag – Etosha – 140 km
Zunächst zügig über Asphalt, die Zufahrt zum Etosha-NP war dann ob des Wassers wieder abenteuerlicher. Hier habe ich mir eine Achsmanschette in der Pampe abgerissen.
Hier durften wir eine Besonderheit erleben, normalerweise ist die Etosha-Pfanne trocken, hier war sie nun überflutet, optisch wirklich eindrucksvoll.
Uns begegneten Löwen, ein plötzlich auftauchender Leopard, weg versperrende Elefanten, auf der Fahrt zum Märchenwald zu den skurrilen Bäumen zehntausende von Zebras auf ihrer Wanderung.
Kann hier leider keine Bilder  oder Videosequenzen beisteuern, finden sich nur auf meinem privaten Video, was ich wegen der Musik nicht veröffentlichen darf…

Elefant in der Etosha

Elefant in der Etosha

25. – 26. Tag – Waterberg – 280 km, 5 Stunden:
Hier hatten wir echt Glück gehabt, ne Woche später und die Zufahrt wäre unpassierbar gewesen, auch so war es abenteuerlich und das Camp nur mit 4×4 erreichbar…
Das liegt wirklich toll und hatten eine kleine Wanderung unternommen…
Durch Wald, die seltsamsten Viecher  und ein geile Aussicht…

Waterberg

Waterberg

Nervig nur die Affen, eigentlich scheu und hauen ab, aber ein Mal meinte ein Oberaffe, unser Fahrzeug mehr als inspizieren zu müssen und die anderen Affen schauten zu. Es kam zu einem Körpersprache-Kampf, den ich zwar gewonnen hatte, aber eigentlich ging mir der A. auf Grundeis…

Affe am Waterberg

Affe am Waterberg

Am nächsten Tag hatten wir eine Ausfahrt auf dem Plateau des Waterberg gemacht, war schon toll, aber die versprochenen Nashörner bekamen wir nicht zu Gesicht.

27. Tag – Düsternbrok:
Die Zufahrt war wieder eine geile 4×4 Strecke mit Flussdurchfahrten…
Das Camp ist ist aber wirklich toll an einem Fluss gelegen. Betrieben wird Düsternbrok von einem Niederländer, Abends ein tolles Essen mit gepflegter Konservation.
Wir durften ein Unwetter mit ungeheurem Hagelschlag erleben, ebenso, wie wilde Schweine über unsere Terrasse liefen…
Betrieben werden auch Gehege mit Leos, deren Fütterung wir beiwohnten. Dieser Leo war recht ungemütlich und dem musste mit Nachdruck vermittelt werden, wer der Herr im Hause ist, ein wenig unwohl war mir schon…

Leo

Leo

Leo

Leo

28. Tag – Windhuk – 50 km:
Reinigen unseres Fahrzeuges, Abgabe, noch einen Spaziergang durch Windhuk, am nächsten Tag nach Hause…

Reinigung

Reinigung

Aber wir kommen wieder, bestimmt!

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Ein Kommentar

  1. Ich habe Deinen Beirag mit Interesse gelesen. Grob gesagt habe ich die “obere” Route von G nach A – B – C -D -E -F zurück nach G im Jahr 2006 gefahren.

    Schönen Gruß von hauseltr aus dem Beamtenforum.

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