Caravan Salon 2016

Caravan Salon 2016

Caravan Salon 2016

Auf dem Caravan-Salon findet man einfach alles was mit dem Wohnmobil im entferntesten zu tun hat. Der Caravan-Salon ist ein Quell der Möglichkeiten, hier findet man geballt (fast) das gesamte Angebot vor und hat nur hier die Möglichkeit gänzlich in die Welt der Wohnmobile, Reisen, Ausrüstung und Neuheiten einzutauchen und sich zu informieren.
Hier mal ein Tipp am Rande:

Die besten Ideen und auch Wohnmobile findet man beim Schlendern über dem Parkplatz, wie andere Wohnmobilisten ihre Ideen verwirklicht haben.
Hier schauen und nur keine Hemmungen, hier wird bereitwillig gerne Auskunft erteilt.

Freitag war Fachbesuchertag, herrlich das Schlendern in nahezu leeren Hallen.
Irgendwie scheinen viele Aussteller aber den Knall noch nicht gehört zu haben, die Möglichkeiten wahr zu nehmen, dass Blogger wie ich über ihre Produkte berichten und die Messe diese kostenlose Werbung durch die Blogger zur Verfügung stellt! Ich war mit einem sichtbaren Presseausweis ausgestattet, aber ich kam mir eher wie ein Aussätziger vor, nur in ganz wenigen Fällen war ich ein gern gesehener Gast und man erklärte die Produkte. Oder sie haben es nicht nötig…
Da mich die Standard-Wohnmobile nicht interessieren, das Feld überlasse ich Anderen, hielt ich denn Ausschau nach den kleinen und seltenen Ideen oder innovativen Lösungen und Ausstellern. Die waren all zu gern bereit, auch entsprechende Auskünfte zu geben.

So nebenbei aufgefallen…

Woelcke

Schade, Woelcke war nicht auf dem Caravan Salon vertreten, dabei hatte ich so einige Fragen. Bei einer Produktionsvorlaufzeit von 2 Jahren scheinen sie es nicht mehr nötig zu haben, auch irgendwie verständlich, dennoch schade…

Pössl

Pössl

Pössl

Eher so im Vorbeigehen schaute ich mal bei Pössl vorbei, da mir der Roadcruiser mal aufgefallen war.  Die Lösung mit der Dusche finde ich schlicht genial, man erhält ja fast ein Raumbad 🙂
Bisher hatte ich über Pössl eher die Nase gerümpft, so war ich nun doch überrascht, wieviel  pfiffige Ideen in die Serie eingeflossen sind. Ebenso die Ausbauqualität die sich im Gegensatz zu früher meinem Empfinden nach schwer gebessert hat. Dazu die wirklich moderaten Preise…
Käme für mich heute ein Kastenwagen in Frage, würde ich garantiert mal bei Pössl rein schauen. Hätte mir einige Fahrzeuge auch mal gerne im Detail angesehen, aber die Herrschaften am Stand waren eher mit sich selbst beschäftigt 🙂

Sicherheit

Ducato Fahrgestell

Ducato Fahrgestell

Interessant, mal einen Ducato und deren Derivate naggisch zu sehen.
Wird für die Karosserie zunehmend Plaste eingesetzt, erst recht bei den VI, stellt man sich ja auch die Frage nach der Sicherheit bei einem Aufprall. Auf dem Bild ist sehr schön das Konzept zu sehen. Der seitliche Rahmen, der die Kräfte aufnehmen soll. Die Argumentation, dass VI im Gegensatz zu TI unsicherer seien, dürfte nicht mehr ziehen, da beide Formen auf das gleiche Fahrgestell und Sicherheitskonzept zurück greifen.

Iveco

Iveco Fahrgestell

Iveco Fahrgestell

Es gab Tage, da hatte ich mich schon geärgert, nicht doch einen Iveco geordert zu haben, einfach, weil der im Gelände mehr taugt als der Sprinter. Keine Zwillingsreifen, echter Allrad und der Iveco sieht einfach nur mega geil aus.
Da musste ich denn doch mal probesitzen. Puh, ich verstehs eigentlich nicht, ein paar Zentimeter mehr Platz hätten doch drin sein müssen. Ich mit meinen 1,85m sitze darin wie ein Affe auf dem Schleifstein. Für ein paar Kilometer oder im Gelände mag das ja gehen, aber nicht, wenn man den ganzen Tag in dem Fahrzeug auf der Landstraße unterwegs ist. Die Lehne steht nahezu aufrecht und keine Chance die etwas nach hinten zu stellen, oder die Beinfreiheit ist vollends weg, bzw. die Ergonomie stimmt nicht mehr.

Iveco Führerhaus

Iveco Führerhaus

Meine U. war da gar nicht von angetan, dazu noch, dass sie ihre Beine nicht so schön lang machen kann wie im Sprinter. Die Beinfreiheit auf dem Beifahrersitz ist selbst bei Personen um 1,70m recht bescheiden. Im Bild links sind meine U. und Sabine von Herman unterwegs zu sehen.

Das ganze Konzept ist wie schon an der Bereifung zu erkennen, für Piste und OffRoad ausgelegt, nix für Weicheier 🙂
Darin bewegt man sich nicht im Sessel und dafür ist das einfach ein tolles Fahrzeug. Wer sich für dieses Fahrzeug entscheidet, sollte eine klare Vorstellung vom überwiegenden Einsatz haben. Größere Leute die zudem hauptsächlich auf der Straße unterwegs sind, sollten vielleicht über eine Alternative nachdenken. Alleine wegen dem Gemopper der Beifahrerin 😉

Bimobil

Nichts Neues an der Front… 😉
Nach wie vor das schon seit langem bekannte Konzept des Aus- und Aufbaus. Bimobil hebt sich durch den Ausbau mit dem gemaserten Ahornfurnier mit Echtmetall-Aluminium beschichteten Türfüllungen von den anderen Individualausbauern ab. Gerne als Ikea-Stil belächelt, aber Gott sei Dank! Ich persönlich hätte sonst ein Problem gehabt, da mir die anderen Hölzer bzw. Individual-Ausbauten nun gar nicht gefallen.
Wer sich für ein Bimobil entscheidet, sollte ein gewisses Vorwissen gerade in Bezug auf Technik mitbringen und wissen was er möchte.

Bimobil Expeditionsmobil

Bimobil auf Unimog

Bimobil Expeditionsmobil

Expeditionsmobil

 

 

 

 

 

 

Robel

Robel

Robel

Robel ist eine kleine Individual Schmiede aus Emsbüren. Robel bietet ebenso wie die anderen Individualausbauer hochqualitative Ausbauten an wo Kunde seine Ideen einfließen lassen kann. Durch den GFK-Aufbau erinnern die Mobile eher an die gängigen Wohnmobile. Nur, hier erwartet einen ein Qualitätsausbau!
Im Vorbeigehen entdeckte ich dann dieses Mobil auf VW T6. Sicherlich ein tolles Mobil, gerade für Freunde einer Hecksitzgruppe.
Bedingt durch den robusten Aufbau ist das Fahrwerk am Limit. Laut Angaben verbleiben gerade mal knapp über 300kg Zuladung! Hier sei zu fragen, wie das fahrbereite Gewicht ermittelt wurde und Extras sind ja ebenso nicht berücksichtigt.
Wieso gerade ein VW T6? Die 3,5T-Problematik ist ja eh schon in aller Munde, dann ein solches Fahrzeug auf den Markt zu bringen, stimmt mich nachdenklich.

Terrier Rosso Camper Van

fordcampervans ist ein englisches Unternehmen, welches sich auf ideenreiche pfiffige Ausbauten auf Basis Ford spezialisiert hat. Zielgruppe scheinen die nicht gerade konservativen Menschen zu sein.
Von dem Terrier Rosso hätten ich in meiner Jugend geträumt 🙂

Terrier Camper Van

Terrier Camper Van

Terrier Camper Van

Terrier Camper Van

 

 

 

 

 

 

Tischer

Tischler

Tischler Absetzkabine

Von den Tischer Ausbauten und Absetzkabinen war ich schon immer begeistert. Kabine abgesetzt und man hat sein Fahrzeug dabei um die Gegend zu erkunden, bzw. man kann ohne Kabine OffRoad-Touren unternehmen. Weiterer Vorteil ist der vollwertige PKW der als PickUp auch dem Lastentransport dienen kann, auch wenn man mal gerade nicht im Urlaub ist.
Bimobil ist ja auch mit Absetzkabinen groß geworden und bietet wirklich wohnliche Kabinen an. Ich finde aber, Tischer hat sich da einen Tacken weiter entwickelt.
Die Kabinen erinnern mittlerweile innen eher an ein richtiges Wohnmobil, sogar ein richtiges Bad mit Duschwanne findet man vor.

Tischler

Kuschelecke

Tischler

Dinette

Tischler

Bad

 

 

 

 

 

Tonke

Tonke ist eine kleine Wohnmobil Manufaktur für Leute mit dem besonderen Geschmack. Kein Individualausbauer, nein, fertige Konzepte in höchster Qualität!
Auf dem Stand hatte ich mir den TONKE Classic Woodline angesehen. Ich kam aus dem Fahrzeug gar nicht mehr raus, so angetan war ich. Dieser riesige Raum, die Gemütlichkeit und die edle Ausführung. Öffnet man die hinteren Türen, glaubt man, im Freien zu sitzen. Wer möchte, packt sich einen Sprinter Allrad drunter. Ein weiteres Gimmick ist die Absetzkabine! Die Kabine lässt sich schnell und einfach ohne Kurbelei vom Fahrzeug trennen. Passt einem später das Fahrgestell nicht mehr, kauf man sich halt ein Neues. Hätte ich das Fahrzeug vor zwei Jahren entdeckt, tja, ob es dann ein Bimobil geworden wäre? Selbst mit Modifikationen wäre ich sogar günstiger weg gekommen 😉

Tonke

Tonke Classic Woodline

Tonke

Offene Tür

Tonke

Blick nach vorne

 

 

Concorde

Concorde

Concorde EuroCargo

Concorde ist ja wohl der Traum vieler Wohnmobil-Fahrer 😉
Beim schlendern kam ich denn an einem Concorde Cruiser EuroCargo vorbei. Eigentlich sind Alkoven ja aus der Mode gekommen, aber nach wie vor bin ich der Meinung, dass nur in einem Alkoven eine optimale Raumausnutzung möglich ist. Die oft kritisierte Höhe spielt hier keine Rolle, da ein Liner auch nicht niedriger wäre. Was hat ein Führerhaus im Wohnraum verloren? Nichts, deshalb kann man es wunderbar abtrennen und die Concorde Cruiser  darf man winterfest nennen.
Bei Längen von 7,5 – nahe 10m sind das gewaltige Raumwunder. Auf Atego mit 12T braucht man sich auch über Zuladung wirklich keine Gedanken machen.
Ist ja nicht meine Welt, aber wer dieses Luxus-Styling mag, dem dürften beim Betreten eines Concorde Cruiser die Augen über gehen.
Mein Blick viel auf den Preis und ich war erstaunt. Der links abgebildete Concorde Cruiser EuroCargo ist nur ein paar Tausender teurer als mein kleines Bimobil.
Mit Iveco sogar deutlich günstiger. Wie kann das? Nun, ein Blick hinein ins Detail erklärt die Frage 😉
Trotzdem mag mancher ob des Preises abgeschreckt sein. Für mich ist das allerdings sehr relativ. Ein 7,5m Frankia mit ähnlicher Aufteilung auf Ducato kostet mit etwas Schnickschnack auch nahe oder über 100.000. Da lege ich doch lieber 30.000 drauf, habe einen Iveco und mir erschließt sich eine andere Welt.
Fiele ein solches Fahrzeug in mein Beuteschema, wäre das für mich keine Frage.

Multimobil.at

Multimobil

Multimobilbox

Multimobil.at ist eigentlich eine junge kleine Ideenschmiede im Wohnmobilbau. Behindertengerechte und barrierefreie Wohnmobile, Wohnauflieger mit PicUps oder mit Sprinter. Die Wohnauflieger sind allererste Sahne. Das sind Individualausbauer der Sonderklasse! Auf dem amerikanischen Markt würden sie garantiert Erfolge feiern, ich wünsche ihnen jedenfalls im spießigen Europa viel Erfolg!
Auf dem Caravan Salon waren sie nur mit einer Idee vertreten, mit der Multimobilbox. Ich finde die Idee genial! Selbst wenn man kein Moped transportiert um es trocken und sicher zu transportieren, einfach auch für eine einfache Stauraumerweiterung. Beim Jumper (und Derivate wie Ducato) können je nach Ausbau bis 100kg zusätzlich unter gebracht werden.

Zubehör und Ausstattung

Dometic

Hier ein Lob an die Leute von Dometic, hier erhielt ich am Stand sehr hilfsbereit umfangreiche Infos.

Seitz Fenster

Seitz Fenster

Fenster

Fenster sind für mich ein leidiges Thema. Selbst in Wohnmobilen zum Preise von 300.000 oder mehr findet man wie in einem Kastenwagen den billigen Plastik Labberkram mit den Seitz-Fenstern vor. Vertrieben werden die Fenster durch die Firma Dometic.

 

 

Seitz Fenster

Seitz Fenster

Zumindest gibt es sie nun getönt und schön plan abschließend mit dem Rahmen. Warum allerdings Dometic zumindest alternativ keine Fenster in Echtglas entwickelt, erschließt sich mir nicht.

 

Den Markt überlassen sie VanGlas, die damit eine Nische gefunden haben und völlig ausgelastet sind.
Eigentlich ist die Nachfrage nach vernünftigen Fenstern riesig. KCT-Fenster sind für die Meisten viel zu teuer und erst recht viel zu schwer. Also etwas, was genau dazwischen liegt.

Energie und Klima

Dometic Klima

Dometic Klima

Nächstes Jahr steht ja unsere USA-Tour an und da kann es teils heiß, also richtig heiß werden. Auch als eher Klimaanlagen-Gegner gibt es hier Momente, wo ich mir eine Klima wünsche, denn drinnen kann es nie kühler als draußen sein.
Allerdings habe ich keine Lust, mir irgendwas aus dem Dach zu basteln. Viel zu aufwändig, es müssen Kabel verlegt und ein Durchbruch geschafft werden. Genial finde ich die Lösung mit der FreshWell 2000 / 3000.
Das Gewicht liegt bei 20 / 25kg und kommt einfach in eine Sitzbank/Staukasten. Ich habe das Glück, dass dort auch die Heizstränge liegen, so kann ich sie mittel T-Stück einfach daran anschließen.
Zum Einsatz kommt hier die Wärmepumpen-Technik. D.h., sie kann auch mit einer Leistung von 1 / 3 kW zum Heizen eingesetzt werden. Infos und Daten zu der Klima-Anlage bei Dometic.
Auf der Messe konnte ich die Große bei der Arbeit erleben. Bei einer Innentemperatur von um 25 Grad in der Halle war die ausströmende Luft erklecklich kühl. Ich denke, die FreshWell ist eher für kleine Innenräume gedacht.

3 kW sind eine Menge und die Energie muss erst einmal irgendwo her kommen. Die FreshWell  kann auch über 12V betrieben werden. Aber Achtung!

Die Verkabelung muss entsprechend ausgelegt sein will man sein Wohnmobil nicht abfackeln, hier fließen Ströme von um 150A!
Keine Batterie kann so groß sein, dass mehr als ein paar Stunden ohne Schaden auszuhalten und wenn, dann nur AGM, Gel geht physikalisch bedingt unmittelbar in die Knie.
Auch während der Fahrt: Eine Lichtmaschine sollte mindestens 150A leisten, ansonsten wird die Aufbaubatterie trotzdem leer gesaugt und für die Fahrzeugbatterie bleibt nichts mehr übrig.
Nur wer hier wirklich klotzt, der kann die Anlage mit 12V betreiben, ansonsten rate ich hier unbedingt davon ab!

Woher also sonst den Strom her nehmen? Klar, wer auf Stellplätze steht, geht einfach an die Steckdose. Wer wie ich oft und auch demnächst in den USA autark steht, benötigt andere Quellen.
Mit Solar ist das gar nicht aufzufangen, also muss ein Stromerzeuger (Moppel) her.

Dometic Gasgenerator

Dometic Gasgenerator

Auch hier bietet Dometic eine Lösung an, den Dometic Tec 29 LPG. Wie das Kürzel LPG schon sagt, läuft der auf Gas. Gas ist nahezu immer vorhanden und leicht zu besorgen. Ich mit meinem 116L-Gastank mache mir da eh keine Gedanken drüber. Der Verbrauch liegt bei einer Leistung unter Volllast bei 2,9 kW Stromleistung (2,6kW Dauerlast) und 4kW Motorleistung bei 1kg/h Gas. Also nur bei großer Hitze mit der Klimaanlage würde ich in diesem Bereich liegen. Nur zum Laden der Batterie im Winter wo kein Solarertrag vorhanden ist, dürfte da nicht mehr als 0,3kg für eine Batterieladung sein. Ich persönlich halte das immense Aufrüsten mit Solar oder Batterien eh nicht für den richtigen Weg. Ich produziere meine Energie lieber unmittelbar und unabhängig selbst.

Vorteilhaft finde ich die kleinen Abmessungen, der Generator passt einfach überall hin. Zudem ist er relativ leise.  86 dB(A) in unmittelbarer Nähe entsprechen einem Elektro-Rasenmäher. In 7m Entfernung nur noch ca. 54 – 59 dB(A), entspricht einer leisen Unterhaltung. Hat man nun den Raum, um ihn zu kapseln, hört man vielleicht nur noch ein leises Grummeln.
Für vornehmlich autarke Wohnmobilisten halte ich die Kombi Solar und den Gasgenerator Tec 29 LPG für ideal. Ok, nicht ganz billig, ich verzichte da lieber auf LiFePo-Batterien die ja auch geladen werden wollen.

Wynen Gas

Wynen kenne ich als ehemaliger Nachbar persönlich, damals, aus meiner Sturm und Drang Zeit, ich erinnere mich genüsslich an die Zeit zurück 🙂
Was der Willi, den ich nur als Kind kenne, als Nachfolger da geschaffen hat, Kompliment!
Gasproblem, jibbet nich…
Wer braucht schon einen Adapter um von einer US-Gasflasche einen deutschen Grill zu betreiben? Eigentlich niemand, aber auf dem Caravan Salon habe ich ihn bei Wynen bekommen!

Ideen, abseits vom Wohnmobil

scuddy

Scuddy

Scuddy

scuddy ist so ne Art Elektro-Roller auf dem man auch sitzen kann. Sicherlich wird gelenkt, aber man muss sich auch in die Kurve hineinlegen.
Bekannt geworden ist der scuddy bei “Schlag den Raab“. Der Akku hält rund 30km und das Teil ist äußerst robust. Das Testgerät sollte schon 30.000 km auf der Uhr haben!
Sicherlich kann man auch gemächlich im sitzen fahren, aber so richtig Spaß kommt erst im Stehen auf!
Der scuddy machte auf mich einen wertigen und robusten Eindruck, klar, das kostet halt 😉
Fürs Wohnmobil ist der scuddy  durch sein geringes Gewicht (ca. 27kg) und das geringe Packmaß im zusammengeklappten Zustand interessant.

GentleTent

GentleTent bietet aufbasbare Zelte, Dachzelte, Möbel, Vorzelte u.s.w. an.
Ich finde die Idee geil, die Sofas sind sowas von gemütlich. Die Zelte sind mit einer Luftpumpe schnell aufgebaut. Auf mich machten die Zelte und Möbel einen sehr wertigen Eindruck und erscheinen unkaputtbar. Als nachteilig sehe ich das große Packmaß und das Gewicht an, ansonsten geil 🙂

Gentle Tent

Gentle Tent Couch

Gentle Tent

Gentle Tent Vorzelt

Gentle Tent

Model U. 😉

 

 

 

 

 

 

 

Kulba

Kilba Wohnwagen

Kilba Wohnwagen

Kulba ist eine ganz kleine Schmiede bzw. Manufaktur die sich auf einen ganz kleinen total besonderen Wohnwagen spezialisiert hat. Der Innenraum besteht aus einer Matratze, aus der Sitzfläche wird das Bett, gekocht wird draußen. Um sich ggf. vor Regen zu schützen, gibt es ein Vorzelt.
Der Mini-Wohnwagen ist einfach nur witzig. Ideal für Leute, die ihr Gepäck im PKW haben und ihr Haus immer schnell dabei haben wollen. Gezogen werden kann der Kulba auch von dem kleinsten PKW.
Der Kulba ist ungemein hochwertig verbaut, diese Hochwertigkeit erfühlt man direkt und erweckt eine zusätzliche Sympathie für den kleinen Wohnanhänger.
Diese Hochwertigkeit hat natürlich seinen Preis, um 8.000,- Euro ist natürlich für solch einen Winzling ne Stange Geld, obwohl er das für mich wert ist.

Silwy

Silwy

Silwy

Silwy, Gläser aus Polycarbonat, sehen aus wie Glas, sind aber leicht und fast unkaputtbar.
Ich gehöre zu den Menschen, die laufend Gläser umwerfen, oder ein abgestelltes Glas macht sich während der Fahrt selbstständig. Die Zeiten sind vorbei…
In den Gläsern ist ein Magnet eingearbeitet, der Gegenpol befindet sich in einem Untersetzer. Dieser haftet nahezu bombenfest auf glatten Untergründen, Stichwort Physik -> Adhäsion…
Selbst wenn die Gläser Kopf stehen, sie haften und es ist nur mit Kraft möglich, sie von dem Untersetzer zu kippen. Der Untersetzer selbst kann nur mit großer Kraft vom z.B. Tisch entfernt werden. Da dies Adhäsiv ist, können die Untersetzer hunderte mal abgezogen werden, auch wenn sie nur schwerlich zu lösen sind.
Gläser und Geschirr so umgestellt, kann jede Rumpelstrecke kommen 🙂

Gesehen – getroffen

Ich finde es toll, wenn man Menschen life begegnet, die man sonst nur aus dem Internet kennt.

Herman unterwegs

Hermann unterwegs, das sind Sabine und Micha, sie leben, arbeiten und reisen in einem 45 Jahre alten LKW. Ich finde ihr Leben spannend, vor allem, da sie ja nicht zu den Rentnern gehören und ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Hier und da hatten wir im I-Net Kontakt, aber ich wollte sie auch mal im richtigen Leben kennen lernen.
Getroffen hatten wir uns leider nur kurz beim Iveco-Fahrgestell. Als wir dann Abends zu ihnen wollten, sind wir fürchterlich versackt…

Leute aus dem Wohnmobil-Forum

…also wir über den großen Platz geschlendert, da sehe ich ein großes Heki, welches mit einer Silberfolie abgedeckt ist. So was wollten wir ja auch, wir zielstrebig dort hin, um uns das mal anzuschauen…
Was war, Internet-Freunde, mit denen ich schon seit gut zwei Jahren per Mail aus dem Wohnmobil-Forum in Kontakt stand aber uns noch nie gesehen hatten. Junge, war das lustig und feucht, klar, dass wir nicht mehr weiter kamen 🙂

Reckfilm.de

Rita und Freddy Reck

Rita und Freddy Reck

Reckfilm.de, das sind Freddy und Rita…
Kennen gelernt hatte ich die Beiden in einer Doku des NDR, dann im Netz voll Spannung interessiert weiter verfolgt.
Ein Pärchen, die alle Brücken nebst Hausverkauf in D abgebrochen haben um in acht Jahren mit ihrem Mobil die Welt zu umrunden.
Sie sind gerade in D, das Womo steht z.Zt. in Namibia und im Dezember geht es wieder los. Die acht Jahre sind ja nun um, jetzt folgt das Feintuning 😉
Die Begegnung und der Austausch war Messebedingt nur kurz, aber ich finde es toll, diesen Draht unter Gleichgesinnten zu spüren, die weiteren Erlebnisse erlebe ich nun viel intensiver mit.

Epilog

Vielen Dank an die Messe in Düsseldorf, mich als Blogger eingeladen zu haben. Ebenso mein Kompliment an die Logistik und einen Dank an die vielen Helferlein, dass die Organisation so hervorragend bewundernswert (wie immer) geklappt hat! Am Bloggerfrühstück konnte ich leider nicht teilnehmen, da ich am Vorabend auf dem Parkplatz schlicht beim zufälligen Zusammentreffen mit Gleichgesinnten Travelern versackt bin 😉
Die Idee, Blogger einzuladen finde ich klasse! Ihr solltet die Aussteller aber auch (mehr) auf diese Möglichkeit der kostenlosen und durch Blogger wertvollen Werbung hinweisen, vielleicht wird man dann auch offener empfangen.

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

3 Kommentare

  1. Toller Bericht! Wir werden am kommenden Samstag die Neuheiten bestaunen und uns in das “Getümmel” stürzen:-)
    Messen haben grundsätzlich noch nicht so ganz kapiert, was Blogger für einen Mehrwert bieten. Klar, kann man nicht jeden Blogger einladen, aber ein bisschen mehr Zusammenarbeit wäre schon schön. Letztes Jahr wurden wir von einm großen Hersteller auf die Messe eingeladen und durften eine Nacht in deren Fahrzeug nächtigen. Leider war die Organisation sehr schlecht und wir kamen uns vor, wie kleine “Doofies” und Bittsteller.
    Egal, wir freuen uns auf Samstag und richten unser Augenmerk auf die Kastenwagen und werden uns den Pössl, den du beschrieben hast, bestimmt mal anschauen.
    Liebe Grüße von den wohn-bloggern Sig und Sven

  2. Hallo Ihr Lieben!
    Schade dass wir uns abends nicht mehr gesehen haben, aber es hört sich an, als ob ihr Spaß hattet, da wo ihr hängen geblieben seid – und Spaß ist ja die Hauptsache! 🙂 Wir freuen uns ebenfalls sehr, Euch kennen gelernt zu haben. Toll, wenn man Leute trifft, die mitlesen, vor allem wenn sie so nett sind wie ihr! 🙂
    Liebe Grüße aus dem Herman,
    Sabine und Micha 🙂

    • Danke danke, rot werd… 🙂
      Aber das gebe ich mal von Herzen zurück!
      Wir waren ja auf dem Weg zu euch, aber dann halt völlig versackt…
      Hab mich dann auch ein wenig geärgert, wir hätten so gerne einen Abend mit euch verbracht! Aber man sieht sich immer zweimal im Leben 😉
      In zwei Wochen sind wir in Süddeutschland unterwegs, wer weiß 🙂
      Liebe Grüße aus dem “Bimo”,
      Michael und natürlich Ulrike

Kommentar verfassen