Brennweite

Was ist die Brennweite eines Objektives?

Die Brennweite ist der der Abstand des Brennpunkts, auch Fokus genannt, vom Hauptpunkt der Linse.

Wenn man zB. Sonnenlicht mit einer Sammellinse wie einer Lupe bündelt, ändert sich die Größe des Bildes der Sonne mit dem Abstand der Linse zu dem Hintergrund auf dem die Sonne sichtbar ist. Wenn die Sonne dann am Kleinsten ist, also alle Lichtstrahlen auf diesen einen Punkt konzentriert werden, kann sich Papier oder Holz so stark erhitzen, dass es entflammt. Daher auch Brennweite 🙂

Je länger die Brennweite, also der Abstand des Brennpunktes von der Linse, desto kleiner wird der Bildausschnitt, der abgebildet wird. Siehe Teleobjektive…
Ungekehrt, je kürzer die Brennweite, desto breiter ist der Lichteinfall und um so mehr wird abgebildet, siehe Weitwinkelobjektive.

Die Abbildung hängt natürlich auch von der Größe des Hintergrundes (Film, Sensor) ab. Je größer die Filmfläche, desto mehr kann auch abgebildet werden. Ein 50mm Objektiv bildet also je nach Kameratyp mehr oder weniger ab.

Der Sensor von Digitalkameras ist in der Regel, zumindest bei den Günstigen, kleiner als der Film einer Kleinbildkamera, er bildet also entsprechend weniger ab.
Darum wird bei Kompakt- oder digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR) gelegentlich zusätzlich auch die kleinbildäquivalente Brennweite angegeben. Ein Objektiv einer digitalen Kamera mit 35mm entspricht in etwa 50mm einer Kleinbildkamera. Dieser Unterschied wird auch als Crop-Faktor bezeichnet. Dieser gibt an, um wieviel die Filmfläche einer Kleinbildkamera zu einer Digitalkamera größer ist. Zumeist liegt dieser bei 1,5.
Beispiel: Die Brennweite eines 200mm Objektivs einer standard Digitalkamera entspricht 300mm einer Kleinbildkamera.
Bei Vollformat-Kameras, wo der Sensor die Größe eines Kleinbild-Films hat ist das natürlich anders, hier bleibt es bei den 200mm.

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