Alaska USA Teil 3

Vorheriger Bericht: Alaska USA Teil 2

28.07.2017 – Nabesna Rd. – 286 km

Es ging weiter zurück über Chitina zum Richardson Hwy Richtung Norden. Ist schon blöde, von Carthy zum Alaska Hwy sind es weniger als 80 km Luftlinie, dafür muss man hoch bis nach Tok und dann den Alaska Hwy wieder runter, gut 700 km.

Copper River

Copper River

Ab und zu hatten wir den Hwy verlassen und sind den alten Straßenführungen, meist Schotter gefolgt. Das war dann ursprüngliches Erleben Alaskas. Auch hier gab es etwas Tourismus, aber von Einheimischen Anglern.

Eindrücke unterwegs

Eindrücke unterwegs

Tanke

Tanke

In Glennallen wollten wir nach 8 Tagen mal wieder entsorgen und Wasser bunkern. Diesbezüglich kann man die Stellen in Alaska an einer Hand abzählen, auch auf den meisten Campgrounds. Es sein denn, man geht auf die häßlichen und sauteuren RV-Parks.
Gegen eine Tankfüllung bieten etliche Tankstellen den Service kostenlos an. Wer öfter abseits, oder auch auf den staatlichen Campgrounds steht, sollte die Ent- und Versorgung wie das Tanken immer mit einplanen.
Tja, auch hier hatten wir Pech gehabt und sind dann widerwillig weiter. Bei der Abzweigung zur Nabesna Rd. hätte an einem privaten Campground die Möglichkeit bestanden, aber die Dame wollte 40 Dollar für die Entsorgung!
Pah, dann nicht, dann gehen wir 2 Tage sorgsamer mit dem Wasser um, im Grauwasser- sowie Schwarzwassertank ist auch noch Luft und in Tok kann dann später auf jedenfall entsorgt und gebunkert werden.

Der Tok Cutoff war für uns anfangs eine eher langweilige Straße, bis auf die riesigen Bodenwellen. Eigentlich hat man eine grandiose Aussicht auf die schneebedeckten 5.000er, aber leider passte das Wetter wieder nicht und man konnte die Berge nicht sehen.
Highlights waren ab und zu die Ausblicke auf den Copper River.

Kurz nach der Einfahrt zur Nabesna Road hatten wir dann herrlich an einen kleinen See gestellt.

Nabesna Boobdocking

Nabesna Boobdocking

29.07.2017 – Nabesna Rd. -> Tok – 208 km

Die Nabesna Rd. führt zu einer alten Mine ins Nichts. Nach ca. 30 km wird sie zur gut befahrbaren Lehmpiste, die allerdings wie bei uns, nach längerem Regen recht matschig und schlüpfrig wird.
Die Straße führt an etlichen Seen vorbei und für eine Stunde hatten wir einen Blick auf die Schneeberge. Die sind mit ihren 4 und 5.000 Metern schon eine Hausnummer, klar, wenn die Ebene nur 300 Meter hoch ist.

Tok Cutoff

Tok Cutoff

Mt Sanford

Mt Sanford

Ca. 20 km vor Nabesna war für uns allerdings schluss. Man muss einige Flüsse überqueren und beim Trail Creek war Umkehren angesagt. Das war nicht nur eine Querung, sondern man muss ca. 100m im Flussbett fahren. Neben grobem und kleineren problemlosen Geröll waren auch weiche sandige Abschnitte dabei, dazu führte der Creek gut Wasser. Sicherlich wäre ich u.U. mit viel Herzklopfen da durch gekommen, wenn nicht, dann hätten wir hier am A. der Welt aber richtig die A.-Karte gehabt. Das Bimo ist kein Offroader und für solche Späße viel zu schwer mit zuwenig Bodenfreiheit.

Flussdurchfahrt

Flussdurchfahrt

Bodenfreiheit? Ja, obwohl es mit ca. 40 cm oberflächlich nach sehr viel aussieht, Schwachpunkt sind die Differentiale mit nur ca. 25cm. Das gilt auch für die Ivecos und etliche andere angeblichen Ex-Mobile. Das ist auf den meisten Böden und Wegen zwar ausreichend, nicht aber, wenn die Räder tief einsinken oder man durch Spuren muss. Die richtigen Fahrzeuge wären hier Unimog, Mercedes G oder Bremach etc. mit richtig großen Rädern.
Egal, außerdem fing es wieder an zu pladdern und sollte der Pegel steigen, hatten wir nicht mehr die Ressourcen, das einige Tage auszusitzen.

So sind wir nach Tok zum Ent- und Versorgen sowie Einkaufen, Tanken…
…und das Bimo waschen. Wie schon mal erwähnt, das Zeug ist nicht runter zu bekommen, ist wie Beton. Überall hat sich das Zeug eingenistet und festgefressen. Die Trittstufe war ohne Hochdruckreiniger nicht mehr sauber zu bekommen.

Schlammfahrt

Schlammfahrt

Zumindest kann man nun erkennen, dass die Felgen eigentlich schwarz sind. Der Unterboden ist vom gröbsten Schlamm befreit, aber der steckt immer noch in tausend Ritzen. Das Bimo hat nun nach einer Stunde den Zustand, dass man es waschen könnte.

Der Tok Cutoff Hwy hierhin hatte wieder was, eine ganz andere Landschaft mit Bergen und Seen.

Hier ist mir dann ein Kontruktionsfehler seitens Bimobil aufgefallen. Die Steine werden vom Hinterrad gegen die Schürze des Aufbaus hinten geknallt und es entstehen häßliche kleine Beulen wo zudem folglich noch der Lack abblättert. Nur eine kleine Kunststoffabdeckung als Schutz und das Problem wäre aus der Welt. Vielleicht haben die Bimobil-Leute nicht daran gedacht, dass man mit solch einem Bimo auch mal Schotterpisten fährt.
Das Problem tritt auch bei normalen Straßen auf, auch da schmeißt man schon mal ein Steinchen hoch. Ich hatte mich schon in Deutschland über einige Beulen gewundert, ohne Schotter gefahren zu sein, jetzt weiß ich, woher die sind.

Die Radkästen helfen da nicht viel. Deshalb lagert sich auf der Trittstufe auch so viel Unrat an. Nach der letzten Pistenfahrt war es eine gut 2cm dicke Modderschicht auf der Trittstufe. Ein Wunder, dass die überhaupt noch funktioniert.

Ich hatte eigentlich auf Internet gehofft, aber keine Chance. Seit über zwei Wochen nun kein Netz, zumindest meine Mails hätte ich gerne abgerufen, Wetter, News, insbesondere den Straßenzustand nach den Waldbränden in British Columbia.

30.07.2017 – Yarger Lake/Alaska Hwy – 70km

Die Sonne lacht… 🙂
Wir hatten erst mal ausgeschlafen und genüsslich lange unseren Kaff getrunken.
U. hatte dann das Bimo von innen einer Reinigung unterzogen und ich hatte aus einem Stück Iso-Matte einen Steinschlag-Schutz für die Schürze gebastelt. Ebenso wieder, zum gut 7. Mal die Birne für das Bremslicht gewechselt. Ich hab es schon hier auf dem Blog erwähnt, dauernd ging diese Birne nach ein/zwei Wochen kaputt, warum auch immer und nur die Linke. Die letzte hatte allerdings mehr als ein halbes Jahr gehalten. Vor zwei Wochen musste ich schon eine wechseln, die hielt dann einen Tag. Mal sehen, wie lange diese hält. Ich hab ja noch 4 Stück auf Vorrat.

Wir sind nur ein Stück über den Alaska Hwy Richtung Kanada zum Yarger Lake getuckert und hatten dann beschlossen, faul zu sein.
Frühstücken und mit Mittagsschlaf Gewitter verschlafen 🙂
Nach dem Aufstehen wurden wieder mal Brot und Brownies gebacken.
Der Sonnenuntergang war wieder mal so was von…

Yarger Lake

Yarger Lake

Yarger Lake Sonnenuntergang

Yarger Lake Sonnenuntergang

Dieses Stück des an sich langweiligen Alaska Hwy zeichnet sich teils mit herrlichen Aussichten auf die fernen Berge und dem Chisana River aus, dem wir noch einige hundert Kilometer folgen werden.

31.07.2017 – Yarger Lake/Alaska Hwy – 0 km

Das Wetter ist heute so geil! Kurzentschlossen hatten wir beschlossen, an diesen tollen Platz zu bleiben und den Tag herum zu faulen. Wir sind schließlich nicht im Urlaub, wo man immer unterwegs sein muss 🙂
Hier hatte ich endlich auch wieder mal Gelegenheit, meine Hummel fliegen zu lassen.

Yager Lake Campground

Yager Lake Campground

Yarger Lake aus der Luft

Yarger Lake aus der Luft

Dieser tolle Campground ist übrigens kostenlos, man erwartet bestenfalls eine Spende, die wir auch gerne dagelassen hatten.
Saubere Toiletten, toller Platz, wie üblich ausgestattet mit Tischen, Bänken und Feuerstelle. Sogar Firewood wird kostenlos vorbei gebracht.

01.08.2017 – Donjek River (Yukon) – 196 km

Weiter ging es den Alaska Hwy an mit “Drunken Forests” umgebenen Teichen entlang Richtung Kanada. Hinter der Grenze eröffnete sich ein unglaubliches Panorama auf die schneebedeckten 4 und 5000ender mit ihren Gletschern.
Stopp gemacht hatten wir am Donjek River mit einem unglaublichen Panorama auf die Berge. Hier musste ich auch gleich wieder “fliegen”. Die Farben änderten sich stündlich, man hätte zig Fotos machen können.

Donjep River

Donjep River

Gletscher im Mondschein

Gletscher im Mondschein

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Boondocking Donjep River

Boondocking Donjep River

02.08.2017 – Kluane Lake – 96 km

Weit sind wir nicht gekommen, der Alaska Hwy führt am Kluane Lake vorbei. Wir suchten eigentlich nur ein Plätzchen für die Mittagspause und sind den Congdon Creek Campground angefahren.

Alaska Hwy

Alaska Hwy

Kluane Lake

Kluane Lake

Alter Alaska Hwy

Alter Alaska Hwy

Sogleich fassten wir den Entschluss, hier bleiben wir! Blauer Himmel und See mit Blick auf die Gletscher, Märchenhaft. Wir hatten den besten Platz mit eben diesem Blick erhascht, da kann man doch nicht weiter 🙂

Teilweise hatten wir den Hwy verlassen und sind den alten Alaska Hwy gefahren. Interessant, wie sich die Natur die Straße zurückerobert.

03.08.2017 – Dezadeash Lake – 160 km

Mit einem Abstecher zu der Ghosttown Silver City sind wir in Haines Junction südlich Richtung Haines zum Dezadeash Lake gefahren. Auch hier wieder einen Platz wie am Kluane Lake ergattert 🙂

Silver City

Silver City

Haines Junction besteht aus ein paar Häusern, einen RV Park und ein paar “Hotels”, aber zwei Tankstellen. Einkaufen ist nicht, bis auf Chips an der Tanke. An der “Fas” Tankstelle an der Kreuzung kann men gegen Tanken entsorgen, ansonsten 10 Dollar. Für das Wasser sollte man einen Filter haben, ist schon recht gechlort.

04.08.2017 – Haines (Alaska) – 232 km

Wir sind wieder in Alaska… 🙂
Dieser Tag war wieder zuviel für mein kleines Hirn, zu gewaltig und zuviel die Eindrücke. Die Haines Road führt über alpine Tundra, Flüsse und an Wasserfällen vorbei mit Blicken auf die gewaltigen Gletscher, dass einem der Eindruck schlicht erschlägt. Der Chilkoot-Pass ist so etwas von Grandios! Gutes Wetter vorausgesetzt, was wir wieder einmal hatten.
Ich wiederhole mich, Bilder können diese Größe, Weite und Gewaltigkeit nicht wiedergeben.

Chilkoot Pass

Chilkoot Pass

Haines ist ein kleines Kaff wo verschiedene Fähren abgehen. Hier hatten wir erst mal die Fähre nach Skagway mit einer Wartezeit von drei Tagen gebucht.
Machen etliche, um einmal sagen zu können, sie seien in Alaska gewesen und fahren über Whithorse wieder zurück, denn Skagway und Haines liegen ja in Alaska 😉
im Gegensatz zu vielen anderen Orten, macht Haines einen richtig gepflegten netten Eindruck mit einer Einkaufsmöglichkeit. Wer sich nicht vorher eingedeckt hat, muss hier richtig tief in die Tasche greifen. Der Liter Milch ca. 3 Euro, überhaupt, die Preise sind jenseits von gut und böse. Wie das die Einheimischen bezahlen können…

Haines

Haines

Wir sind dann Abends noch die Lutak Road zum Chilkoot Lake hoch.
Es ist gerade Salmon-Run wo die Lachse zu den Laichgründen ziehen. Bären und Menschen tummeln sich am Fluss um die begehrten Lachse zu fangen. Die Bären nehmen kaum Notiz von den Menschen und scheinen eine gewisse Scheu verloren zu haben.
Die Menschen verhalten sich teils auch so was von leichtsinnig, dass Bärunfälle eigentlich vorprogrammiert sind. Überall weisen Schilder und Ranger darauf hin, wie man sich zu verhalten hat.
Im Bild unten hatte die Dame mehrfach ihren Kochplatz verlassen und das war die Folge. Im Video noch besser zu sehen…

Gefährliches Fehlverhalten

Gefährliches Fehlverhalten

Die weitere Folge wird sein, dass der Bär nicht mehr lange zu leben hat 🙁
A feed Bear is a dead Bear!!!
Haltet euch bitte an die Verhaltensregeln!!

Ich hatte heute auch meine Erlebnisse, als ich versehentlich Bären zu nahe kam. Junge sind die schnell und hatte meine Adrenalindosis erhalten, bzw. hatte richtig Schiss 😉
Der hatte dann doch eine andere Richtung eingeschlagen…
Minuten zuvor schrie und winkte mich eine Rangerin an. Bis ich kapiert hatte, was sie wollte…
Ca. 10m entfernt fing ein Grizzly Lachse und ich hatte das nicht bemerkt.

Bärenspiel

Bärenspiel

Bärenplantsch

Bärenplantsch

Zur Info: Meine Aufnahmen sind mit 300 und 500mm Objektiven entstanden.

Tja, wer die Haines und Lutak Road nicht gefahren ist, dem ist da echt etwas entgangen!
Diese Ecke ist mit das Gewaltigste, was der Yukon und Alaska zu bieten hat.

Genächtigt hatten wir weiter unten am Fluss, ich hatte erst mal genug von Bären 😉

Chilkoot River

Chilkoot River

05. / 06.08.2017 – Haines – 60  km

Wir machten bei blauem Himmel, Wasser und 30 Grad die Umgebung von Haines unsicher. Wir tuckerten die Mud Bay Road ab und fuhren wieder ein Stück zurück dem Chilkat River entlang. Strände mit grandiosen Blicken auf die Gletscher und traumhafte Sonnenuntergänge auf unseren Stellplätzen und waren schlicht nur faul, machten mal Urlaub und genossen unser Sein 😉
Am Produktivsten war der Besuch der gut funktionierenden Laundry in Haines.

Mud Bay

Mud Bay

Mondaufgang Mud Bay

Mondaufgang Mud Bay

Chilkat River

Chilkat River

Boondocking Chilkat River

Boondocking Chilkat River

07.08.2017 – Fähre Skagway – Dyea Flat – 106 km

Morgens sind wir früh auf, um noch einmal die Bären zu besuchen.
Auch wenn dieses Mal nicht die HighLights dabei waren, die Teddies sind doch immer wieder nett zu beobachten.

Bärenbeute

Bärenbeute

Bärenschmaus

Bärenschmaus

Nach dem Mittagsschlaf sind wir Nachmittags auf die Fähre nach Skagway. Die Fahrt durch den Fjord bei dem schönen Wetter hatte was, war fast schon kitschig.

Skagway wird auch von den Kreuzfahrschiffen angefahren, entsprechend touristisch mit zig Freizeitangeboten und vielen Läden ist der Ort. Aber wirklich sehr nett gemacht, das sah insbesondere sehr schön in der tiefstehenden Sonne aus.

Fähre Skagway

Fähre Skagway

Skagway

Skagway

Wir sind dann hinter Skagway in die Dyea Road abgebogen.

Dyea Road

Dyea Road

Das ist eine teils enge gewundene Schotterpiste, die an dem Fjord und später dem Taiya River entlang führt.
Neugierig wie ich bin, bin ich der Piste, nunmehr Weg über abenteuerliche Brücken gefolgt uns sie endete im Nichts. Was war dort? Ein Camppground im ehemaligen Flussbett, dass sich zu einer Art Aue entwickelt hat, offensichtlich kostenlos.
Ebenso sollte sich hier Dyea befinden. Dyea ist der ursprüngliche Ort, wo damals die Goldsucher gelandet und dann weiter den Chilkoot-Trail in den Yukon gezogen sind. Bis auf ein paar Pfeiler der Pier ist da heute nichts mehr zu sehen.

Weder der Campground noch die Piste sind in irgendeiner Karte oder Navi aufgeführt. Ebenso weder im Reiseführer noch in Reiseberichten.

08.08.2017 – Dyea Flat

Uns hat die Landschaft der Flat mit den Gletschern und dem Fjord so gut gefallen, dass wir noch einen Tag geblieben sind.
Bei der Erkundung der Flat stießen wir auf einen Creek, wo noch ein Salmon-Run statt fand. Hier konnten man das Laichen und Sterben der tausenden Lachse hautnah beobachten.

Laichen und sterben

Laichen und sterben

Laichzeit

Laichzeit

Dyea Flat

Dyea Flat

Von wegen einsam 😉
Zig Touribusse karrten hunderte Menschen von den Kreuzfahrschiffen zu dem Ende des Creeks, als Sehenswürdigkeit. Hier befindet sich dann natürlich auch ein Andenkenladen 😉

Abends sind wir noch einmal in die Flats und beobachteten etliche Weißkopfadler beim Jagen.

Morgen gehts dann über den White Pass zum Emerald Lake in Kanada. Nach über vier Wochen war es das dann mit Alaska.

Was soll ich sagen, da hatten wir uns erst überlegt, die etlichen tausend Kilometer für den “Abstecher” Alaska zu fahren 😉
Klar, wir hatten viele Bilder gesehen und fanden das auch ganz nett, aber dafür rund 4.000 km fahren?
Doch, das hat sich so was von gelohnt, das war so gigantisch!
Die Bilder können die Weite und das Gigantische einfach nicht erfassen.
Was man haben muss: Glück mit zumindest halbwegs gutem Wetter, im Grau sieht man nichts.
Ebenso muss man den Mut aufbringen, außerhalb von RV-Parks und den meisten Campgrounds zu stehen und sich die tollen Plätze aussuchen und auch mal die gewöhnlichen Touri-Pfade zu verlassen.

Als Tipp: Man sollte die Runde so fahren wie wir. Die Perspektiven sind schöner und landschaftlich erfährt man immer mehr Steigerungen.
Zeit sollte man auch mitbringen. Mal um einen Regentag auszusitzen, an schönen Plätzen zu verweilen und die Landschaften auch zu Fuß zu erfahren. Überhaupt, um nicht wie so viele durch die schönen Landschaften zu hetzen, an denen alles nur vorbei zieht. Dafür lohnt sich der Aufwand nicht.
Ich halte vier Wochen für das Minimum, wer auch nach Eagle fährt, noch länger. Wir hätten locker zwei Monate bleiben können, wenn wir nicht noch so einiges auf den Plan hätten…

Der Clip bis hierher, ca. 19:15 min, mal etwas länger…
Mit Lustigem wie einem widerspenstigen Firewood, vielen Luftaufnahmen und geilen Bären-Sequenzen.

Gefahrene km: 16.305
Gelaufene km: 424

Nächster Bericht: Westliches British Columbia Richtung Süden

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Ein Kommentar

  1. So manche Szenen kann ich nach vollziehen, obwohl sich meine Outdoor Erlebnisse “nur” auf Fahrradtouren in weiten Teilen von Skandinavien beschränkten. Aber dort möglichst außerhalb der Touristenpfade.

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