Frankreich Biscaya

Unsere 3 1/2 Wochen in der Bretagne sind nun vorüber. Dieser Reisebericht führt euch nun mehr oder weniger die Küste des Golfes der Biscaya entlang durch die Provinzen Pay de la Loire, Poitou-Charentes und Aquitanien Richtung Spanien.

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29.10.2018 – Guérande – 100 km

Heute sind wir mal richtig viel gefahren, da sich für uns zwischen Locmariaquer und Guérande keine Übernachtung lohnte, obwohl einige kleine Ortschaften zumindest zu einen kleinen Zwischenstopp einluden.
Guérande gilt durch seinen von einer nahezu intakten Stadtmauer umgebenden malerischen Stadtkern als eine der schönsten Ortschaften Frankreichs.

Guérande-Altstadt

Guérande-Altstadt

Guérande-Saint Aubin

Guérande-Saint Aubin

Guérande-Stadttor

Guérande-Stadttor

Ebenso bekannt geworden ist Guérande durch die 2.000 ha großen Salzgärten, die sich bis zum Atlantik hinziehen. Das Salz ist ausgesprochen aromatisch, das es auch mit allerlei Gewürzen angereichert nicht gerade günstig zu kaufen gibt. Beim letzten Besuch hatten wir uns mit dem leckeren Salz eingedeckt, dessen Vorrat wir nun wieder aufgefüllen konnten.

Guerande-Salzteiche

Guerande-Salzteiche

Hier befindet sich auch ein gr0ßer kostenloser Stellplatz mit VE (GoogleMaps). Eigentlich ist er mit seinen Rasen- und Asphaltflächen ganz nett, nur von der nahen Hauptverkehrsstraße dringt schon etwas mehr Lärm herüber. Aber ab gegen 22:00 Uhr wird es auch hier ruhig. Der Platz ist ideal für Exkusionen mit dem Fahrrad zu den Salzgärten, Saint-Nazaire, die Küste bei Batz oder  einen Spaziergang in den nur einen Kilometer entfernten Stadtkern.

Küste bei Batz

Küste bei Batz

Batz

Batz

31.10.2018 – La Barre-des-Monts – 100 km

Landschaftlich hat das Gebiet um die Loire-Mündung mitsamt den Ortschaften, zumindest für uns, nicht so viel bieten, es ist recht unspektakulär. Man muss sich schon etwas ins Abseits schlagen. So sind wir auch wieder relativ viel bis nach La Barre-des-Monts an der Ile de Noirmoutier.
Am Ortsteil Fromentine gibt es einen schönen Stellplatz mit VE, Strom und WiFi der sehr nett am Meer von Kiefern umgeben gelegen ist (GoogleMaps). Er kostet 13,50 Euro, jetzt in der Nachsaison 9,50 Euro. Man benötigt hierfür einen Pass`Étapes für 4,- Euro, den man am Automaten gleich mit ausstellen kann. Akzeptiert wird ausschließlich Kredit- oder Bankkarte.
Die Zeiten der schönen kostenlosen Stellplätze ist hier an der Küste sind erst einmal vorüber. Die Plätze sind selten und dann nicht wirklich nett. Dann geben wir lieber etwas Geld für einen schönen Platz aus. Den Strom können wir auch gebrauchen, um unsere Bikes wieder aufzuladen. Wobei dieser Platz noch recht günstig ist, die Meisten liegen, oft weniger hübsch, bei 15,- Euro.

Fromentine-Stellplatz

Fromentine-Stellplatz

Man kann es hier schon ein paar Tage aushalten. Endlos weites Watt und traumhafte Sonnenuntergänge. Die Ile de Noirmoutier mit dem Fahrrad zu erkunden…
Ein zumindest kleines Abenteuer sind die rund 5 km über die D948 bei Ebbe rüber zu der Ile de Noirmoutier, bei Flut steht sie 2m unter Wasser. Da die Piste nie ganz trocken wird, hatten wir uns die Fahrt erspart, denn das Salz unterm Wohnmobil muss ich nicht haben.

Watt bei Fromentine

Watt bei Fromentine

Pfeilerkunst

Pfeilerkunst

Fromentine-Sonnenuntergang

Fromentine-Sonnenuntergang

02.11.2018 – La Rochelle

Ausgesucht hatten wir uns den Stellplatz für 12,- Euro mit VE, Strom und WiFi in Port Neuf (GoogleMaps), kurz vor La Rochelle. Nicht unbedingt schön, hat aber auch fast nette Plätze hinten durch etwas im Abseits auf Rasen wo keiner hin will, da es da keinen Strom gibt. Er ist die Basis zum Besuch der Altstadt von La Rochelle und um die Ile de Ré zu erkunden.
Die Altstadt von La Rochelle liegt fußläufig nur 4 Kilometer entfernt, die wir auch am gleichen Tag erkundeten. Der Weg dort hin führt über eine Promenade am Strand entlang. Die Altstadt sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, sie ist einfach nur toll! Typisch französisch mit historischen Altbauten und vielen urigen Geschäften.

La Rochelle-Altstadt

La Rochelle-Altstadt

La Rochelle-Marktplatz

La Rochelle-Marktplatz

Bei diesem schönen Wetter versprühte sie ein ganz besonderes Flair mit all den Menschen, die wandelten oder draußen vor den Bistros saßen und das sprühende Leben an sich. Mehr Bilder sind in der Galerie zu finden…
Die Idee, dort mit dem Wohnmobil dorthin zu fahren, sollte man besser gleich vergessen. Es gibt kaum bis keine Parkmöglichkeiten und die Innenstadt ist mehr als eng. Selbst ein Fahrrad sollte man besser irgendwo abstellen!

La Rochelle-Innenhof

La Rochelle-Innenhof

La Rochelle-Schirme über der Straße

La Rochelle-Schirme über der Straße

Wer die Ile de Ré unmittelbar mit dem Wohnmobil ansteuern möchte, der muss etwas in seine Urlaubskasse greifen. Die Überfahrt über die Brücke kostet 18,- Euro und die Stellplätze kosten ab 15,- Euro aufwärts und sind eigentlich nichts Anderes als Sardinen-Parkplätze.
Wir unternahmen eine Fahrradtour von unserer Basis in Port Neuf aus und erkundeten diese tolle Insel, exakt 70 Kilometer wurden daraus, dabei sind wir noch nicht einmal ganz bis zum Ende gefahren. Zunächst mussten wir über die 4 Kilometer lange Brücke, von der man zumindest als Radfahrer eine tolle Aussicht hat.

Ile de Ré-Brücke

Ile de Ré-Brücke

Der gute Radweg, die Ile de Ré verfügt über ein gutes Radnetz, führte durch Kiefernwälder, dann an der Küste vorbei nach La Flotte. La Flotte ist ein kleines hübsches Dorf um einen kleinen Hafen herum gebaut. Heute am Samstag bei schönem Wetter war entsprechend was los, was aber in diesem Fall in keiner Weise unangenehm war, einfach nur Leben.

Ile de Ré-La Flotte

Ile de Ré-La Flotte

Der nächste Ort, Saint-Martin-de-Ré ist ein besonderes HighLight, dass man auf keinem Fall auslassen sollte!
Ein  Hafen mit einer kleinen Insel und mittelalterlicher Bebauung. Der Hochsicherheits-Knast in einem alten Fort, an dem man vorbei radeln kann. Saint-Martin-de-Ré ist von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben und von pittoresken Gassen durchzogen. Am Hafen und auf der Insel herrscht natürlich Touristenrummel, aber abseits dessen ist der Ort sehr ursprünglich er- und gehalten.

Saint-Martin-de-Ré

Saint-Martin-de-Ré

Saint-Martin-de-Ré-Gasse

Saint-Martin-de-Ré-Gasse

Der Weg zurück führte dann über die Salzwiesen der Ile de Ré zurück nach Port Neuf. In der langsam unter gehenden Sonne gönnten wir uns dann ein dunkles Starkbier, das hatten wir uns verdient.

Ile de Ré-Salzwiesen

Ile de Ré-Salzwiesen

04.11.2018 – Rochefort – 45 km

Rochefort soll eine nette Innenstadt haben, so wurde dies unser nächstes Ziel. Etwas südlich befindet sich im Grünen ein netter ruhiger kostenloser Stellplatz ohne VE am La Charente und nahe der Schwebefähre (GoogleMaps). Der Platz, eigentlich eher ein Parkplatz ist wohl auch ein Zuhause von Nomaden, die nicht gerade zu den bevorteilten unserer Gesellschaft zählen. Einige stehen hier wohl etwas länger…

Nomaden

Nomaden

Na jedenfalls ist dieser Platz im Gegensatz zu den zwei Anderen im Ort ganz hübsch und man hat den Fluss, die Schwebefähre und die Flussauen unmittelbar vor der Nase.

Flusslandschaft am Stellplatz

Flusslandschaft am Stellplatz

Leider wurde die Schwebefähre Rochefort gerade wieder mal restauriert, so war von ihrer gigantischen, alles überragenden Schönheit nicht viel zu sehen. Das Bauwerk aus dem vorvorletzten Jahrhundert ist ein Meisterwerk der Baukunst und mit 68 Meter Höhe dürfte sie die höchste Schwebefähre Europas sein.

Schwebefähre mit Brücke

Schwebefähre mit Brücke

Größenvergleich: Die Brücke ist ca. 100 m entfernt, die Rochfort Schwebefähre ca. 700m.

Unsere Radtour von rund 45 Kilometern führte uns am nächsten Tag an den Atlantik zu den Austernfischern. Im der milchigen Sonne, den grauen Wolken und dem vom Sand braunen Wasser, hatten die Anlagen fast etwas surrealistisches. Von hier aus fuhren wir über Rochefort wieder zurück zum Stellplatz.

Austernfischer

Austernfischer

Rochefort hatte uns echt positiv überrascht. Die Häuser der Altstadt sind ursprünglich alt, etliche aus dem 18. Jahrhundert. Man fühlt sich viele Jahrzehnte zurückversetzt. Das liegt wohl daran, dass die Stadt touristisch nicht so aufgepeppt ist. Sehr sehenswert sind die Gebäude aus dem 18. Jahrhundert mit dem Marinehospital und der Seilerei mit den hunderte Meter langen Gebäuden.

Rochefort-Seilerei

Rochefort-Seilerei

Rochefort Stadtor

Rochefort Stadtor

Vor dem flußseitigen Stadttor liegen in einem alten Trockendock zwei Museums-Segelschiffe die besichtigt werden können.

Rochefort-Lhermione

Rochefort-Lhermione

Rochefort-Trockendock

Rochefort-Trockendock

07.11.2018 – Blanquefort / Bordeaux – 180 km

Den heutigen Pladdertag nutzen wir für ein paar Kilometer. Blanquefort liegt ca.11 Kilometer nördlich von Bordeaux. Hier befindet sich das malerische Weingut Chateau de Saint Ahorn, das auch einen sehr schönen Stellplatz ohne VE im Grünen für 7,- Euro anbietet. Hier kann man ebenso Köstlichkeiten der Region und natürlich den hauseigenen Wein verköstigen.

Chateau Saint Ahon-Stellplatz

Chateau Saint Ahon-Stellplatz

Das Chateau de Saint Ahorn war dann auch der Stützpunkt zur Besichtigung von Bordeaux mit dem Fahrrad mit überall vorhandenen breiten Radwegen dorthin. Bisher sind wir immer an Bordeaux vorbei gefahren, dieses Mall wollten wir die Gelegenheit nutzen. Wer möchte, kann auch den Zug nehmen, der Bahnhof ist nur 1,5 km entfernt.

Chateau Saint Ahon

Chateau Saint Ahon

Chateau Saint Ahon-Fässer

Chateau Saint Ahon-Fässer

Durch einen Deal der deutschen Wehrmacht mit kampflosem Abzug und der Ressistance fiel hier am Ende des 2. Weltkrieges keine Bombe und die Altstadt blieb völlig erhalten. Ob Einkaufsstraßen, Nebengassen oder die Plätze. Bordeaux hat ein ganz ursprüngliches Flair wo das Leben zwar pulst, aber angenehm entspannt ist.

Bordeaux-Stadttor

Bordeaux-Stadttor

Obwohl man davon nichts spürt, scheint Bordeaux auch ein Brennpunkt für Kriminalität zu sein. Plötzlich kam von hinten eine Streife und packten sich ein paar Jugendliche, dabei war ein Zivilfahnder. Der sah schon gut aus, wie aus der letzten Kneipe gezogen. Irritierend war die acht Mann starke Militärpatrouille, die sichernd und lauernd durch die Gassen zog, das sah fast aus wie Krieg. Die Menschen fanden das scheinbar normal, sie wurden von niemanden beachtet. 

Patrouille

Patrouille

Fast jedes Haus ist eine Sehenswürdigkeit, ansehen sollte man sich aber auch die öffentlichen Gebäude wie das Gericht oder das Rathaus das sind fast kleine Schlösser.

Bordeaux-Rathaus

Bordeaux-Rathaus

Grand Hotel

Grand Hotel

Ebenso darf der Friedhof nicht fehlen, die nicht gerade die Armen haben sich fast kleine Kirchen errichten lassen.

Friedhof

Friedhof

So sehr die Altstadt an eine kleine Stadt erinnert, die Ausmaße sind riesig. Das Fahrrad ist da das beste Verkehrsmittel. Wir waren gut 15 Kilometer nur in der Innenstadt unterwegs und haben nur einen Bruchteil gesehen. Radfahrer scheinen hier privilegiert zu sein, überall Streifen für Fahrräder auf den Straßen sowie Radwege, es darf in den engen Gassen entgegen der Einbahnstraßen gefahren werden und sogar in den Fußgängerzonen. Die Franzosen greifen ganz viel zu E-Rollern, da die noch wendiger sind und weniger Platz weg nehmen.

Bordeaux-Seitengasse

Bordeaux-Seitengasse

Atellier

Atellier

Ich kann nur sagen, wer es zeitlich einrichten kann, sollte Bordeaux unbedingt einen Besuch abstatten.

09.11.2018 – Le Cap-Ferret – 80 km

Die Halbinsel Le Cap-Ferret mit dem gleichnamigen Ort liegt südwestlich von Bordeaux. Ewig lange Sandstrände, Dünen und Kiefernwälder. Wenn wie bei uns jetzt der Wind richtig bläst, kann man sich einer grandiosen Brandung mit rund 3 Meter hohen Wellen erfreuen.
Nördlich vom Ort kommt man an einem hübschen im Wald Picknick-Platz vorbei. Keine Ahnung, ob man da Übernachten darf, aber zu dieser Jahreszeit ist es uns egal.
Im Ort gibt es noch einen kostenlosen Stellplatz ohne VE in Strandnähe. 

Le Cap-Ferret - Stellplatz

Le Cap-Ferret – Stellplatz

Wider Erwarten war das Wetter doch nicht so schlecht und wir unternahmen eine kleine Radtour um die Halbinsel. Von der Bucht in Cap-Ferret hat man einen schönen Blick auf die >100 Meter hohe, die Höchste Frankreichs, Dune du Pilat gegenüber bei Archachon. Von hier oben hat man bei klarem Wetter eine tolle Aussicht. Das Hinaufklettern in dem Sand treibt einem aber den Schweiß auf die Stirn. Da ich das schon einmal gemacht hatte, reichte mir heute der Blick aus der Ferne.

Blick auf die Dune du Pilat

Blick auf die Dune du Pilat

Le Cap-Ferret ist heute ein Touri-Ort, aber es gibt noch einen kleinen Ortsteil mit Fischern. Hier fühlten wir uns eher an Indonesien erinnert. Kein Asphalt, lediglich sandige Wege mit Steinen und Schlaglöchern.

Zufahrten in Le Cap-Ferret

Zufahrten in Le Cap-Ferret

Selbstverständlich durfte auch der Strandspaziergang bei den hohen Wellen nicht fehlen. Aus dem Versuch, die hohen Wellen zu fotografieren wurde nicht wirklich was. Ohne Vordergrund wirken die Bilder einfach nicht, da man nicht abschätzen kann, wie hoch sie sind. U. konnte ich auch nicht dazu überreden, mal ins Wasser zu gehen…

Le Cap-Ferret - Dünen

Le Cap-Ferret – Dünen

Bunker im Sand

Bunker im Sand

11.11.2018 – Le Teich – 50 km

Die Franzosen haben heute mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandes in Versailles 1918 einen Feiertag. Vor den Rathäusern war mit Blaskapellen und Reden die Hölle los. Wir kamen uns bei der Durchfahrt durch das Gewühle schon recht komisch vor.
Gelandet sind wir am unteren Ende des Bassins, in Le Teich. Le Teich hat einen netten kostenlosen Stellplatz ohne VE an einer ornithologischen Station.

Le Teich - Vogelschutzgebiet

Le Teich – Vogelschutzgebiet

Von hier aus kann man Wanderungen an den Prilen entlang durch die mit hohem Schilf bewachsenen Salzwiesen unternehmen. Die mit Bäumen bewachsenen „Inseln“ erinnerten irgendwie an Louisiana, es fehlten nur die Alligatoren und das sonstige Wildlife.

Pril bei Le Teich

Pril bei Le Teich

Le Teich - Bassin

Le Teich – Bassin

12.11.2018 – Gastes – 45 km

Gastes liegt südlich etwas im Inland am „Etang de Biscarrose et de Parentis“, einem größeren See. Am Yachthafen befindet sich ein schöner Stellplatz mit VE ohne Strom. Der Frischwasserhahn ist ausnahmsweise mal nicht unmittelbar bei dem Kassettenausguss angebracht… 😉

Gastes - Stellplatz

Gastes – Stellplatz

Umrahmt ist der See von Kiefernwäldern, dessen bewachsene Ufer und auch Strände man auf kurzen Pfaden erkunden kann. Eigentlich lohnt sich die Anfahrt weniger, aber das Wetter meinte es nicht so gut mit uns und wir wollten den Regen auf dem netten Platz aussitzen. Im TV kam ja ausnahmsweise mal auch genug und das Führerhaus und die Wohnung hatte wieder eine Reinigung nötig 😉

Gastes - Etange

Gastes – Etange

14.11.2018 – Contis – 44 km

Das Gebiet von Arcachon, auch darüber, bis hinunter nach Biarritz ist geprägt von großen Kiefernwäldern, Dünen und der Küste mit endlos langen und weiten Stränden. Der Silberküste, die durch von Wellen zermahlenden Muscheleinlagerungen bei bestimmten Lichteinfall silbrig glänzt. Da gegen Westen nichts mehr kommt, brandet hier der Atlantik, manchmal mit meterhohen Wellen auf den Strand. Diese Landschaft wollten wir noch einmal mit Strandspaziergängen und Radtouren genießen.
In dem kleinen mini Ferienort Contis befindet sich ein hübscher Stellplatz mit VE (GoogleMaps), der Strom für 1 1/2 Stunden ist im Preis inklusive. Allerdings dürfte hier in der Saison einiges los sein und man steht hier wahrscheinlich wie die Sardinen.
Die Preise liegen auf den Stellplätzen hier an der Küste zwischen 13 – 22,- Euro, jetzt im Winter sind sie ein paar Euro günstiger.

Conti - Stellplatz

Conti – Stellplatz

Am heutigen Tag unternahmen wir bei schönstem Wetter einen Strandspaziergang. Die Wellen waren wegen des ruhigen Wetters zwar nicht gar so hoch, aber sahen dennoch schon toll aus.

Wenn wir erst in Spanien sind, sind die tollen Sonnenuntergänge am Meer zunächst einmal vorbei, da die Küste Richtung Norden zeigt. Also bewaffneten wir uns mit einem Bierchen und genossen wieder einen Sonnenuntergang wie ein Gemälde.

Am nächsten Tag unternahmen wir eine Radtour fast über eine Fahrradautobahn…

Fahrradautobahn

Fahrradautobahn

…durch die Kiefernwälder, Heidelandschaft mit Abstechern zum Meer.
Faszinierend die Pilze im Wald, so viele habe ich in meinem Leben noch nicht auf einen Haufen gesehen. Tausende, einige richtig groß und die unterschiedlichsten Arten.

Das Wetter meinte es richtig gut mit uns und bescherte uns noch einmal einen unbeschreiblichen Sonnenuntergang.

16.11.2018 – Capbretone – 50 km

Wieder durch Kiefernwälder und Heidelandschaften sind wir auf kleinen Straßen durch ein fast menschenleeres Gebiet gefahren. Eigentlich wollten wir heute bis Spanien durch fahren, aber bei dem tollen Traumwetter entschlossen wir uns spontan, noch einmal einen Stopp am Atlantik einzulegen.
Gelandet sind wir bei dem Ferienort Capbretone auf dem unhübschen, vollen und engen Stellplatz. Kostet jetzt 10,-, in der Saison 20,- Euro, Tendenz steigend (der war mal kostenlos). Das war uns jetzt aber egal, da es nur ca. 300 m bis zum Strand sind, den wir ausgiebig genossen hatten und im Dunkeln ist es uns egal.

Wir werden nun Frankreich verlassen. Die Landschaft wird ab hier verbauter und Touri-Orte wie dieser oder Biarritz sind nicht unsere Welt. Durch Biarritz sind wir einmal mit dem Motorrad durch, das reicht für den Rest des Lebens…
Wir freuen uns nun auf das für uns Neuland Nordspanien…

Nächster Reisebericht: Spanien, der Nordwesten I >

Zum Schluss noch ein paar Bilder mit Eindrücken…

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