Südliche Normandie

Diese Etappe führt abseits der üblichen Touristenrouten durch die südliche Normandie, ein Stück der Seine folgend bis an die Küste. Den nördlichen Teil der Normandie hatten wir aus gutem Grund ausgelassen.
Obwohl einige Küstenabschnitte mit Stränden und den Steilküsten ganz hübsch sind, ist die Landschaft im Inneren in unseren Augen aber eher langweilig und die Stellplätze sind auch nicht so der Hit, wofür sich ein Abstecher gelohnt hätte.

Vorheriger Bericht: Von der Maas bis nach Frankreich: Link zum Bericht >

23.09.2018 – Picardie

Bei Givet in Frankreich schwenkten wir Richtung Westen ab und durchfuhren die Picardie. Wir machten einen Stopp in St. Quentin und bummelten durch die Stadt. Der Stellplatz mit VE für 2€ (Strom 4€) liegt zentrumsnah, sogar einen Lidl findet man in unmittelbarer Nähe. Lohnenswert für einen Besuch ist die Stadt bis auf das Rathaus weniger, so sind wir am nächsten Tag weiter.

St. Quentin

St. Quentin

Frankreich-Tipps:
An immer mehr Wasser Zapfstellen benötigt man den männlichen Teil eines Gardena-Anschlusses. Meistens ist an den Schläuchen aber der weibliche Anschluss montiert. Man sollte sich also besser vorher einen Male-Male Adapter besorgen. Gibt es in jedem Baumarkt oder hier in Frankreich beim Bricolage oder Super U. Sogar ein Wasserdieb von Gardena ist hier zu haben, der in Deutschland meist nur bestellbar ist und fast das Mehrfache kostet!
(Werbung, Amazon Partnerlink [Info]: Gardena Kupplungsstück > )

 

Stellplätze sollten schon gegen Mittags bis gegen 14:00 Uhr angefahren werden, dann hat man noch gute Chancen für einen Platz. Auch die Franzosen haben das Leben im Wohnmobil entdeckt und die Stellplätze sind selbst in der Nebensaison schnell gefüllt und das, obwohl Touristen aus anderen Ländern in dieser Jahreszeit kaum noch unterwegs sind.

 

Das Verkehrszeichen für LKW bedeutet Fahrzeuge, die gewerblich unterwegs sind! Also nicht so wie in D, Kraftfahrzeuge über 3,5 T! Ebenso gelten die Gewichtsangaben nur für diese Fahrzeuge, für Wohnmobile gelten sie nicht!
Viele Innenstädte sind für LKW gesperrt, mit einem Wohnmobil aber zu befahren. Nur wenn eine allgemeine Gewichtsbeschränkung besteht, dann gilt dies für alle Arten von Fahrzeuge.

Der nächste Stopp war ca. 100 km weiter westlich der kleine Ort Conty, ca. 25km südlich von Amiens. Der Stellplatz mit VE ist hier kostenlos und nett gelegen (GoogleMaps) . Wer waschen muss, nur ca. 250 m entfernt befindet sich ein guter Waschsalon, den wir auch sogleich genutzt hatten.

Den näheren Besuch von Amiens hatten wir unserspart. Die Innenstadt hatte im Krieg recht gelitten und ist eher vom 50er Jahre Neuaufbau geprägt. Da dies auch eine der wenigen Sektionen mit erhöhter Polizeipräsenz wegen der „Problemzonen“ ist, lud uns das nicht gerade zu einem intensiven Besuch ein.

Die Picardie ist eine unspektakuläre hügelige Landschaft, die Orte und Städte sehen eher heruntergekommen aus. Nur im Ansatz kann man erkennen, dass einige alte Häuser gut aussehen könnten. So machten wir uns für unsere Verhältnisse Zügig auf den Weg in die Normandie und landeten in…

25.09.2018 – Giverny

Rund 100 km zockelten wir über recht kleine Straßen südlich nach dem kleinen Ort Giverny, nahe Vernon an der Seine. Hier befindet sich das Museum und ehemaliger Wohnsitz mit Gartenanlage des Claude Monet (Link auf GoogleMaps). Auf dem großen ansprechenden Parkplatz darf man auch kostenlos nächtigen. Selbst jetzt im September mitten in der Woche kamen früh Morgens zig vollbesetzte Reisebusse an und Horden strömten in das Museum. Nein, das mussten wir uns nicht antun, obwohl das Museum mit den Gartenanlagen bestimmt lohnenswert ist, schließlich gehört es zu den 10 wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Normandie. Statt dessen unternahmen wir bei herrlichstem Wetter eine Radtour nach Vernon.

Vernon Rathaus

Vernon Rathaus

Vernon Kathedrale

Vernon Kathedrale

Der Unterschied Normandie zur Picardie ist schon auffällig, das merkten wir schon unterwegs. Die alten Häuser und die Orte an sich sind viel gepflegter, man hat nicht mehr so den Eindruck, als wenn der Krieg gerade erst zu Ende gegangen wäre.

26.09.2018 – Vieux Port – 100 km

Zwischen Rouen und Le Havre liegt an der Seine der pittoreske kleine Ort Vieux Port, der vielleicht aus 30 Häusern besteht. Die Häuser scheinen eher einem Märchen entsprungen zu sein.
Unmittelbar an der Seine befindet sich ein traumhaft schöner kostenloser Stellplatz ohne VE auf einer Wiese mit tollem Blick auf die Seine. Link zu Google Maps >

Vieux Port Hauptstrasse

Vieux Port Hauptstrasse

Da die Hauptzufahrt gesperrt war, mussten wir eine Umleitung fahren. Der an sich schon kleine Weg, Straße konnte man das kaum nennen, wurde immer enger und dann gab es kein Zurück mehr, also durch. Es war nur noch ein Hohlweg von knorrigen Bäumen, deren Äste tief herunter hingen und ich in weniger als Schrittgeschwindigkeit durch bin. Auch wenn das Bimo wieder ein paar Kratzer mehr hat, der Weg war mit seinen Windungen einfach nur toll und nach langer Zeit ein wenig Abenteuer. Der Astabweiser hat sich wieder mal bewährt…

Vieux Port Zufahrt

Vieux Port Zufahrt

Vom Stellplatz aus sind wir an der Seine entlang zum nahen Ort Aizier gelaufen. Traumhaft, der Pfad führte durch einen dschungelartigen Wald die Seine entlang. Von dort durch über die Hügel zurück durch den Ort Vieux Port.

Vieux Port Seine

Vieux Port Seine

Vieux Port Wohnhaus

Vieux Port Wohnhaus

Aizier

Aizier

Das Wetter ist dieser Tage wieder so herrlich sommerlich, da gönnten wir uns an der Seine ein frisches obergäriges französisches Bier. Ob das flaschengereift ist? Keine Ahnung, das Bier war wie eine Sektflasche mit Korken und Draht verschlossen.

Blondes an der Seine

Blondes an der Seine

27.09.2018 – La Rivière-Saint-Sauveur bei Honfleur – 100 km

La Rivière-Saint-Sauveur ist ein kleiner hübscher Ort nahe Honfleur. Hier befindet sich ein netter kostenloser Stellplatz (Google Maps) mit VE, aber ohne Strom. 150 L Wasser kosten 5,- Euro, wir sehen das als Stellplatzgebühr. Man benötigt hierfür einen Jeton, den man bei Geschäften im Ort bekommt. Als Anschluss benötigt man den Gardena Male-Male.
Von hier unternahmen wir eine kleine Radtour nach Honfleur. Auh Mann, Radfahren in Frankreich, genau so schlimm wie in Belgien…
Honfleur soll eine der hübschesten Orte Frankreichs sein, stimmt! Das Hafenbecken für die Freizeitskipper wird von alten Häusern umrahmt wo es einfach nur lebt.

Honfleur Hafen

Honfleur Hafen

Maler am Hafen

Maler am Hafen

Die relativ große Altstadt ist mit engen Gassen durchzogen, wo sich Restaurants oder Ateliers in alten Gemäuern befinden. Wer in der Gegend ist, sollte Honfleur wirklich nicht auslassen!

Künstlerviertel

Künstlerviertel

Atelier

Atelier

Eigentlich wollten wir mit dem Rad nach Le Havre, ist nur 15 – 20 km entfernt. Uns hielt aber die Fahrt mit dem Rad durch die nicht so schönen Gebiete und die mangelnden Radwege davon ab. Wir kennen das ja bereits…

28.09.2018 – Dives sur Mer / Cabourg – 50 km

In Dives sur Mer befindet sich ein großer kostenloser Stellplatz mit VE ohne Strom für rund 50 Wohnmobile (GoogleMaps). Man merkt sogleich, dass man sich am Meer befindet, es war proppenvoll. Wir hatten wieder mal Glück und konnten einen Platz mit Aussicht auf den La Dives mit viel Natur ergattern. Abends wurde es dann richtig voll, dicht an dicht standen sie und parkten sich gegenseitig zu. An diesem Wochenende zählten wir rund 60 Wohnmobile, so gekuschelt, dass kaum eine Türe auf ging. In unserem Bimo und ob unseres netten Platzes störte uns das weniger. Es ist ein Unterschied, ob man in einem Wohnmobil lebt oder im Urlaub unterwegs ist. Zumindest in der Nebensaison in der Woche ist der Platz halbwegs frei.

Dives-Stellplatz

Dives-Stellplatz

Dives-Strand

Dives-Strand

Dass wir hierhin sind, man hat gute Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe und kann sehr gut mit dem Rad die Gegend erkunden, insbesondere Cabourg, dass nur 1 km nebenan liegt.

Cabourg-Casino

Cabourg-Casino

Cabourg-Grand Hotel

Cabourg-Grand Hotel

Cabourg ist ein altes Seebad mit Casino am Meer. Halbkreisförmig angelegt, kann man die Glory der vergangenen Tage erahnen. Mit den alten teils schlößchenartigen Gebäuden und dem Fachwerk sowie den kleinen Geschäften hat es fast was von Disneyland. Gott sei Dank ist die Saison vorüber, denn dann muss hier die Hölle los sein, jetzt ist es einfach nur hübsch.

Cabourg-Schlößchen

Cabourg-Schlößchen

Cabourg-Avenue de la Mer

Cabourg-Avenue de la Mer

29.09.2018 – Ouistreham – 55 km (Radtour)

Am Strand entlang…

Franceville-Plage

Franceville-Plage

…durch das Naturschutzgebiet Franceville…

Salzwiesen

Salzwiesen im Naturschutzgebiet Franceville

…unternahmen wir bei herrlichem Wetter eine Radtour nach Ouistreham, einem Hafen-, Fischer- und Fährort nach Großbritannien.
Der Ort ist nett mit einer Flaniermeile wo wir uns in einem Straßencafe nieder ließen, das Beobachten der ankommenden Fähren hat auch was. Hier gibt es auch einen Stellplatz, den wir zufällig gesehen hatten. 10 Euro für einen engen und schiefen hässlichen Kuschelparkplatz am Fähranleger halten wir aber für überteuert. Als noch unangenehmer empfanden wir aber die vielen dunkelhäutigen gestrandeten, die überall herum lungerten um sich vielleicht als blinder Passagier auf eine Fähre einzuschleichen. Ich meine, die Menschen brauchen etwas zu Essen, einen Schlafplatz, aber niemand gibt ihnen etwas. Was macht man in solch einer Situation? Gedankenspiel…

30.09.2018 – Houlgate – 10 km (Wanderung)

Der schöne Badeort Houlgate mit seinen alten Häusern mit all den Erkern und Verzierungen liegt ca. 3 km östlich von Dives. Der Ort ist ein unbedingter Besuch wert. Wer sich die Mühe macht, die 80 m Höhenunterschied den Berg hinauf zu laufen, hat eine wunderbare Aussicht auf den Ort und das Meer. 

Houlgate

Houlgate

Houlgate-Aussicht

Houlgate-Aussicht

Herbstimpression

Herbstimpression

Houlgate-Strandleben

Houlgate-Strandleben

01.10.2018 – Longues sur Mer – 60 km

Longues sur Mer liegt etwa 50 km westlich luftlinie, ca. 10 km nördlich von Bayeux. Hier befindet sich die einzige Batterie des Atlantik-Walls mit Kanonen. Bei der Batterie befinden sich zwei kostenlose Stellplätze ohne VE, einer oben unmittelbar bei den Batterien und einer auf den Klippen ein paar hundert Meter weiter (GoogleMaps).
Der Platz auf den Klippen bietet eine hervorragende Aussicht auf das Meer und und den Resten des provisorischen Hafens der Aliierten. Der Platz ist nicht gerade eben und ist hier auch den meist starken Winden ausgesetzt. Die tolle Aussicht ist dann recht schnell von den vielen Weißwänden versperrt.

Longues-Batterie

Longues-Batterie

Longues-provisorischer Hafen der Alliierten

Longues-provisorischer Hafen der Alliierten

Longues-Kanone

Longues-Kanone

Wir standen deshalb auf dem oberen Platz bei den Batterien ganz alleine, windgeschützt auf einer fast geraden Wiese. Die Aussicht hatten wir mit einem Bier bei einem Spaziergang genossen.

Longues-oberer-Stellplatz

Longues-oberer-Stellplatz

02.10.2018 – Bayeux – 10 km

Der Tag war zwar meist trocken, aber nur im dunklen schwülwarmen Grau gehüllt. So sind wir zum nahen Bayeux gefahren und haben uns beim Memorial Bataille de Normandie auf den kostenlosen Stellplatz gestellt. Nicht wirklich leise, aber für eine Nacht und um die historische Altstadt zu besuchen ok.
Neben dem Memorial ist noch die Kathedrale „Notre-Dame de Bayeux“, eine der imposantesten der Normandie, ausgesprochen sehenswert.

Bayeux-Altstadt

Bayeux-Altstadt

Bayeux-Einkaufsmeile

Bayeux-Einkaufsmeile

Bayeux-Notre-Dame

Bayeux-Notre-Dame

Sherman

Sherman

Sherman-Ketten

Sherman-Ketten

03.10.2018 – Isigny sur Mer – 30 km

Nur 30 km westlich liegt liegt das kleine Nest Isigny sur Mer, von wo aus wir eine kleine Radtour ca. 10 km entlang der Küste durch die Dünen mit den Resten des Atlantik-Walls machten. Dieses Gebiet gehört schon zum großflächigen Omaha-Beach, wo die Aliierten jenen stürmten.
Radweg ist wohl zuviel gesagt, meistens eher ein Pfad durch die Dünen, oft war schieben angeschagt. Gut, dass wir e-Bikes haben, in den sandigen Passagen hatten wir dann genug Grip. Zurück sind wir dann über die Straße, 10 km Dünen waren uns dann doch genug 😉

Isigny sur Mer-La Vire

Isigny sur Mer-La Vire

Stellplatz

Stellplatz

Isigny sur Mer hat einen netten kostenlosen Stellplatz mit VE unmittelbar am Kanal. Eigentlich nur ca. 6 kleine und enge Plätze, aber die Franzosen sehen das nicht so eng und pflanzen sich überall hin (GoogleMaps). Verbotsschilder interessieren auch niemanden und so waren wir Nachmittags schon zugeparkt und unserer Aussicht beraubt.
Es gibt einfach zu viele Wohnmobile, wie mag das erst in der Saison sein…

Isigny sur Mer

Isigny sur Mer

05.10.2018 – Dragey-Renthon – 90 km

Dieses Nest liegt ca. 20 km südlich von Granville am östlichen Teil der Bucht von Saint Malo. Eigentlich wollten wir in Granville bleiben, aber die Stellplätze sind teuer und hässlich. Bei einem in Campercontact aufgeführten Platz ist das Übernachten verboten, schade eigentlich, der der ist wirklich toll am Strand gelegen und Granville nicht weit. Schade…
Die auf den Klippen gelegene Stadt soll, wie schon aus der Ferne zu sehen, sehr sehenswert sein und in der Saison ist hier die Hölle los. Mit solch einem dicken Bimo sind die Parkmöglichkeiten für nur einen Besuch sehr begrenzt.
So sind wir also südlich auf dem entlegenen kostenlosen Stellplatz von Dragey gelandet (GoogleMaps). Von hier unternahmen wir einen langen Spaziergang durch die Dünen und am menschenleeren Strand entlang und immer Le Mont Saint Michel vor Augen.
Und nach langer Zeit hatten wir wieder einmal einen traumhaften Sonnenuntergang bei lauem Wetter am Meer.

Blick auf Mont St. Michel

Blick auf Le Mont St. Michel

Muscheln

Muscheln

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Le Mont Saint Michel liegt noch in der Normandie, aber einen Besuch hatten wir ausfallen lassen. Ich war schon mehrfach hier und schöne Erinnerungen sollte man im Gedächtnis behalten, bevor man sich ärgert.

Le Mont St. Michel

Le Mont St. Michel Archivbild

Beim letzten Besuch war es schon trubelig, aber es gab noch einen tollen Stellplatz in unmittelbarer Nähe in wundervoller Landschaft am Wasser. Heute muss man sich wie die Sardinen auf weniger hübschen Asphaltplätzen quetschen und dieser Trubel ist nicht unsere Welt.
Wer den Le Mont Saint Michel noch nicht kennt, für den wird das bestimmt eine tolle Sehenswürdigkeit sein, aber wenn man die alten Bilder in Erinnerung hat…

So verabschiedeten wir uns von der Normandie und es ging in die Bretagne > (Bericht folgt…)

Hier noch ein paar weitere Bilder von den unterschiedlichen Orten:

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6 Kommentare

  1. Hallo Michael,
    da warst du mit den Gedanken sicher noch in Amerika, wo das Auto hinter dem Riesengespann dazu gehört. In Europa geht das nicht wenn man durch die Landschaft cruisen will, man beschränkt nur seine Bewegungsfreiheit. Deine Erfahrungen in Frankreich kann ich nur bestätigen. Die Franzosen waren schon immer Weltmeister des Picknicks, früher immer aus dem Kofferraum auf allen Rast und Parkplätzen. Das hat sich in so fern geändert, dass die sich jetzt alle Wohnmobile zugelegt haben und fallen, zumindest an Wochenenden, überall ein. Wir haben immer dafür gesorgt, dass wir spätestens freitags morgens unseren Stellplatz fürs Wochenende hatten. So auch in Longues sur Mer, da gibt es nur einen einzigen Stellplatz, in unverbaubarer Hanglage, an den Klippen, ganz rechts, soweit ins Gras, dass sich keiner mehr daneben stellen kann und man sieht keine Weißwände mehr.
    Wir sind übrigens sei einer knappen Woche zurück, von unserem 6 monatigen USA Kanada Trip und haben noch ein Pärchen getroffen, dass auch eure Berichte, als Reiseführer, verwendet hat. Duplizität der Ereignisse, auch wir mussten uns in Barkerville wegen starker Waldbrände vom Acker machen. Es bestand zwar keine Gefahr aber der Himmel war vom Rauch so bewölkt, dass man die Sonne nicht mehr sehen konnte und darunter war ein Backofen, dem man nur im Camper mit Klimaanlage entgehen konnte. So fiel, wie bei euch, eine geplante Woche im Caribou County aus, schade. Aber sonst lief alles bestens. Mit dem Wetter haben wir uns im Schlaf besch….., unglaubliche 5 Monate und 29 Tage hatten wir nicht einen einzigen Regentag, selbst Alaska hatte eine Jahrhundertsommer. Der Regen kam erst in Halifax in der letzten Woche.
    Viel Spaß noch auf dem Weg nach Portugal ich folge euch weiter auf eurer Homepage.
    Liebe Grüße Jochen

    • Moin Jochen,
      wie die Zeit vergeht…
      Schön, dass ihr wieder gesund und munter zurück seid! Find ich lustig, dass noch Andere unsere Tour abklappern 🙂
      Das Wetter ist schon irre, zeigt sich jetzt ja auch gerade wieder. Unsere heißesten Tage hatten wir auch in Alaska!

      Wie fühlt ihr euch? Wir können uns an diese Enge und Bürokratie nicht mehr richtig gewöhnen, wenn es auch langsam geht.

      Mit dem Anhänger in DE ging es noch, aber jetzt in F zeigt sich, gut, dass wir noch mal zurück sind und ihn abgestoßen haben.

      Mit der Ankunftszeit an den SP haben wir nun den Dreh raus, beste Zeit gegen 12:00 Uhr. Dann fahren die Meisten und es bleibt ein Zeitfenster von zwei Stunden.
      Wir sind jetzt in der Bretagne und nun geht es eigentlich, der Ansturm ist vorbei und hatten die letzten Plätze nahezu für uns alleine. Es scheint, dass jetzt auch vieles lockerer gesehen wird, man kann sich auch einfach mal auf einen schönen Parkplatz stellen.

      Lasst euch nicht so schnell vom Trott wieder einnehmen und denkt immer wieder an die tolle Zeit!
      Liebe Grüße Michael

  2. Das sind ja wunderbare Fotos und Erlebnisse. Ich bin ganz schön ins Träumen gekommen und habe jetzt wieder Reisesehnsucht. Die Normandie gehört mit zu meinen Lieblingsreisezielen mit dem Wohnmobil. Ich habe auch schon viel dazu geschrieben. Den Link zu den Landungsstränden hänge ich Dir mit an.
    Da wir aber mit einem kleinen Kasten unterwegs sind, sind die Erlebnisse ein wenig andere.
    Weiter eine gute Fahrt, da mich interessiert wie es weiter geht, habe ich mich zum Newsletter angemeldet.
    Viele Grüße Katja

    • Hi Katja, freut mich, dass Dir der Bericht gefällt und merci für den Link.
      Tja, im Moment hätten wir auch lieber einen Kasten, würde etliches einfacher gestalten 😉
      LG vom Mikesch

  3. Hallo Zusammen,
    bin zufällig auf eure Seiten gestossen und bin hellauf begeistert.
    Wir sind seit Jahrzehnten mit teils selbstausgebauten WoMo in Europa unterwegs.
    Wir stellen allerdings mit großem Bedauern fest, dass wir immer mehr werden. Man sieht immer mehr WoMos auch außerhalb der Saison fahren und damit gibt es auch ständig weitere Einschränkungen. Damit meine ich nicht nur die Anzahl der „Querbalken“ an schön gelegenen Parkplätzen, sondern auch die zahlreichen nächtlichen Parkverbote für WoMos.
    Wir lieben es sehr, frei zu stehen mit der Maßgabe Niemanden zu stören und unsere Stellplätze so zu verlassen wie wir sie vorgefunden (ist doch selbstverständlich, oder.)
    Auch das wird immer schwieriger und wohl über kurz oder lang nicht mehr möglich sein. Aber irgendwie widerstrebt es uns, morgens die Tür aufzumachen und an ein danebenstehendes WoMo zu stossen. Einsame Stellplätze werden auch weniger.
    In euren tollen Berichten erkenne ich uns sehr häufig. Allerdings ist es uns nicht möglich so lange Reisen zu machen, es geht bei uns nur in Etappen. Aber viele von eurer Reise haben wir schon in einzelnen Etappen durchfahren.
    Nochmals, ich bin begeistert von euren informativen Reiseberichten.
    Lg Sigurd

    • Moin Sigurd,
      merci für das Löbchen, es freut uns immer ganz besonders, wenn unsere Berichte gefallen!
      Ja, mit dem ruhigen und einsamen Stehen wird es immer schwieriger, wir sind einfach zu viele.
      Galizien ab Spätherbst, das ist noch eine kleine Oase, da dort in dieser Zeit kaum jemand hin möchte.
      LG vom Mikesch

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