Braucht man einen Allrad am Wohnmobil

Eine Frage, die immer öfter in Foren auftaucht:

…sind am überlegen, ob wir unser neues Wohnmobil mit oder ohne Allrad bestellen sollen.

Wer plant, in wirklich unwegsamen Gelände OffRoad, Gefilden mit Flussdurchfahrten und tiefer Matsche oder Sand unterwegs zu sein, der erwirbt gleich das entsprechende Expeditions-Mobil, welches auch  ansonsten richtig ausgerüstet und technisch dazu konzipiert ist!
Diese Fahrzeuge haben, mit großen Rädern ausgerüstet eine hohe Bodenfreiheit, kaum Überhang für einen großen Böschungswinkel, kurzen Radstand für einen großen Rampenwinkel, die Aufbauten vertragen Verwindungen und verfügen über drei Differentialsperren.

Zielgruppe der Allrad-Fahrzeuge von Sprinter, VW, Iveco & Co.

Allerdings gibt es die Gruppe der Wohnmobilisten, wie auch ich, die kein Expeditionsmobil ihr eigen nennen (wollen), aber trotzdem mal die eingefahrenen Wege verlassen möchten.
Matschige Passagen, mal eine kleine Furt, der steile Feld- oder Schotterweg, Schnee und auf jeden Fall die Sicherheit, von der tiefen matschigen Wiese wieder herunter zu kommen. Nur für die ist die Frage interessant, denn der Mehrpreis für den Allrad ist ja auch nicht ohne.
Die Wohnmobile, zumeist Sprinter Kasten, Individuelle wie Bimobil, Wölcke etc. liegen vom Einsatz her irgendwo zwischen den üblichen Wohnmobilen und den Expeditionsfahrzeugen. Sicher, richtig modifiziert mit Fahrwerken mit Allrad von z.B. Iglhaut oder Oberaigner und die Iveco sind auch die Kleineren teilweise bis richtig OffRoad-tauglich, aber die gehören ja nicht in diese Zielgruppe.

Der Allrad des Sprinters, eine Besonderheit

Den Allrad des Sprinters nenne ich gerne Spielzeugallrad, da der keine Sperren hat. Das wird über das Elektronischen Traktions-System 4ETS geregelt. Die Umdrehungen der Räder werden über das ABS erfasst. Dreht sich ein Rad schneller, wird dieses abgebremst und die Kraft auf die anderen Räder übertragen. Das hat laut einiger Berichte in Foren und nach meiner Erfahrungen aber so seine Tücken. Sobald 1 Rad im Stand, z.B. Sand, keinen Grip mehr hat und durchdreht, bewegt man den Sprinter kaum noch. Damit kommt die Elektronik nicht klar, sie benötigt die Umdrehungen aller Räder. Ein Einbuddeln ist vorprogrammiert.
Aus diesem Grund ist der Allrad des Sprinters für den richtigen OffRoad-Einsatz nicht wirklich geeignet.  Auf Grund der kleinen Räder ist das Mehr an Bodenfreiheit auch nur bedingt nutzbar, da das Differential gerade mal ca. 18cm über den Boden liegt. Ebenso stellen die Zwillingsreifen auch nicht die optimale Bereifung dar. Muss die Elektronik viel regeln, können die Bremsen heiß laufen, mal den erhöhten Verschleiß außer Acht gelassen. Dieses Problem haben wohl alle elektronisch geregelten Allrader.
Darum bewegt man sich mit dem Sprinter auch nicht in Terrain, wo man einen “richtigen” Allrad benötigen könnte. Bleibt aber für diese/unsere Zielgruppe trotzdem interessant, da wir uns ja nicht in schweres Terrain bewegen wollen, sondern nur die etwas anderen Wege und dafür reicht der Allrad alle Male.

Man erhält ja nicht nur Allrad…

Gemein ist den Fahrzeugen, dass sie über deutlich mehr Bodenfreiheit verfügen, auch wenn Gelenkwellen und Differential nicht gerade hoch liegen und je nach Bauform ein ordentlich befahrbarer Böschungswinkel möglich ist.
Der Sprinter ist zudem mit Stabis, Schlechtwegepaket und Untersetzung ausgestattet, dürfte beim Iveco nicht anders sein.

Bisherige Erfahrungen:

Bild Stellplatz Haren

Stellplatz Haren, ohne Allrad 🙂

Die Wiese aus Pampe, das geht mit Heckantrieb und ggf. Hinterachssperre auch ohne Allrad. In der Regel war ein Allrad nicht notwendig, das wird ebenso für die Iveco- oder anderer Fahrzeuge ähnlicher Bauart gelten.
Ich war in meinem Leben schon viel mit Allrad-Fahrzeugen unterwegs, wirklich gebraucht hatte ich den Allrad nur wenige Male. 
Gebraucht hatte ich den Allrad unseres Bimobil vornehmlich dann, wenn mein 2 T Anhänger mit den Mopeds hinten dran hing. Das war der matschpampe SP in Greding als ich durch die Pampe für ein nettes Plätzchen unbedingt einen Hang hoch wollte 🙂
Oder mit Anhänger durch eine tiefe Wiese am Berg hoch musste…
Hier war die Untersetzung aber weitaus wichtiger, den Allrad hätte ich ansonsten nicht gebraucht, glaub ich jedenfalls. Dann noch einmal, als ich ein Wohnmobil von einer matschigen Wiese raus gezogen hatte und einige Strecken in Kanada und den USA die ohne Allrad nicht möglich gewesen wären.
Die Tage im Schnee, da kam das Spielkalb im Manne durch 🙂
Überholen durch den tiefen Schnee in der Fahrbahnmitte, einfach Gas und das Bimobil zieht seine Bahn. Mal ein wenig Rutschen in Kurven provoziert, geil, wie die 5 Tonnen mit dem Allrad zu händeln sind 😀

Fazit:

Hauptsache Heckantrieb, am Besten mit Sperrdifferential. Brauchen tut unsere Zielgruppe den Allrad prinzipiell auch dann nicht, wenn wir den Asphalt verlassen. Es ist aber schön den Allrad für einige Situationen zu haben, das gibt auch ein Gefühl der Sicherheit. Wichtiger für diese/unsere Zielgruppe ist das Beiwerk mit dem verbesserten Fahrwerk, die erhöhte Bodenfreiheit und die Untersetzung.

  • Der steile feinschottrige Weg, geht vielleicht ohne mit Sperre, aber ist mit Allrad einfacher.
  • Die steile feinschottrige oder glitschige Abfahrt, geht ohne, aber mit ist sicherer weil sich die Bremskräfte des Motors gleichmäßig verteilen.
  • Die matschige Wiese, geht mit Sperre ohne, ist aber mit Allrad problemloser und dank Untersetzung einfacher.
  • Im Schnee, geht ohne, aber ist mit Allrad sicherer und vor allem problemloser.
  • Ein Überhang von 1,90m wie bei uns und ein Radstand von 3,50m ist schon grenzwertig um auch nur hügelige, tiefe dellige Wiesen und Feld-/Waldwege zu befahren. Bei größeren Werten lohnt sich die Anschaffung IMHO eher nicht, da die Wege ob des geringen Böschungs- und Rampenwinkels kaum befahrbar sind.
  • Nach- / Aufrüsten mit einem teuren Allrad z.B. von Oberaigner oder Iglhaut oder ein Iveco lohnt sich nur dann, wenn auch der Aufbau den Belastungen gewachsen ist.  Das Gesamtkonzept des Aufbaus muss auch OffRoad zulassen. Man sollte vornehmlich Ziele und Wege im Auge haben wo die Technik auch genutzt werden kann. 
    …und man den Mut hat, diese Strecken zu befahren 🙂

Da ist einzig die Frage, was einem dies wert ist, beim Sprinter kostet der Allrad z.Zt. > 10.000 Euro (Stand 2015).
Mir war es das wert und möchte nie mehr ohne! Wenn ich die wenigen Fälle auf die weiteren Jahre hochrechne, hätte ich mich tierisch geärgert wenn ich den Einen oder Anderen Weg hätte nicht befahren können!

Update Dez. 2017:
Wir sind jetzt seit 8 Monaten in Nordamerika unterwegs. Die Amerikaner haben andere Vorstellungen davon, was befahrbar ist und was nicht. Die Wohnmobile (RV) sind mit starken Motoren ausgerüstet, hochbeiniger und am Heck abgeschrägt. Die kommen auch dort hin, wo europäische Wohnmobile nicht mehr hin kommen.
“Roads” sind meist nur Wellblechpisten wo auch mal eine “Wash” zu durchfahren ist, selbst die Zufahrten auf Campgrounds sind oft übel.
Die Amerikaner haben auch andere Vorstellungen von Steigungen (siehe Bericht Allrad an Steigungen), auch auf Schotter. Tiefe frontgetriebene Wohnmobile haben da keine Chance.
Rund 2.000 km Piste haben wir nun abgespult, ohne unseren Allrad und noch wichtiger, die Untersetzung wären uns viele Strecken verwehrt geblieben. Ich rede nicht von OffRoad, sondern von normalen Roads und Campground-Zufahrten.
Eben dafür hatten wir unseren Allrad zugelegt, um auch mit unserem großen Nichtexpeditionsmobil dort hin zu kommen, wo man mit einem “normalen” europäischen Wohnmobil nicht hin kommt. Es wäre schlicht zu schade gewesen, einen solchen Aufwand für eine solche Reise zu unternehmen und sich die richtigen Sehenswürdigkeiten entgehen lassen zu müssen.

Update Nov. 2020:
Wer sich mehr für OffRoad interessiert, da gehören zum 4×4 Allrad auch die Differententialsperren dazu, siehe Bericht Differentialsperren in Allrad-Fahrzeugen->

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25 Kommentare

  1. Allrad hat den Nachteil daß man erst dort stecken bleibt wo der Abschlepper auch nicht mehr hinkommt 😉

    • Stimmt… 🙂
      Drum ist er bei mir auch nur die Lebensversicherung für die matschige Wiese oder Traktionshilfe bei rutschigem Gefälle und dafür taugt er allemal 🙂

  2. Kein Wort über VW T6 4motion! Schade. Habe gerade einen gekauft – auch des Preises und der Architektur wegen, um mehr Pisten in Island usw. zu erkunden. Bimobil baut ja auch darauf auf. Ist das ein no go?
    PS: bin an Euch über Michael und Iris aus Emden (tournatur) geraten.

    • Moin Dietmar,
      es geht ja um das Thema an sich, von der Technik und Wohnmobile nicht um spezielle Marken. Dass ich mehr auf den Sprinter eingegangen bin nur deshalb, weil ich einen Fahre und wie ich elektronische Allrade bewerte. Der T6 käme mir aus Gründen der Zuladung nicht in Frage, hat aber nichts mit dem verbauten Allrad zu tun.

      LG vom Mikesch
      …und grüße schön!

  3. Der Artikel geht leider mit keinem Wort auf den Reifendruck ein, der im Gelände und vor allem im Sand eingestellt war. Wenn der Reifendruck gegenüber der Strasse nicht um mindestens (!) 25% reduziert wurde, ist es kein Wunder, dass sich die Reifen eingraben. Das würde mit einem Nissan Navarra oder selbst Landcruiser genau so auch passieren. Bei Sand kann man sogar bedenkenlos bis auf 50% vom Normdruck gehen – Reifen mit robuster Flanke vorausgesetzt. Und hier liegt auch ein grosser Vorteil der AT Reifen – steifere Flanke und überhaupt robustere Bauart ermöglicht sehr viel mehr Spielraum beim Anpassen des Reifendrucks. Schotterpisten kann man dann auch mit 85% vom Normdruck viel angenehmer fahren – ein Strassenreifen von einem SUV geht einem dabei umgehend bei Steinkontakt kaputt.
    Das schreibt jemand mit 10000 km Erfahrung auf Schotter und Sand im südlichen Afrika.

    • Moin,
      danke Dir für Deine Hinweise, die dürften ja hinlänglich bekannt sein. Es wird ja die Kernfrage im Allgemeinen behandelt…

  4. Hallo Mikesch: Du schreibst oben
    “Sobald 2 Räder keinen Grip mehr haben, bewegt man den Sprinter kaum noch, damit kommt die Elektronik offenbar nicht klar. Stehenbleiben im Sand ist ebenso eine Sache, bzw. das 4ETS ist so träge, dass ein Einbuddeln nahezu garantiert ist. Die Elektronik glaubt dann wohl, man würde zu viel Gas geben und regelt herunter, gerade dann, wenn man aber die Kraft benötigt.”

    Wenn man ASR ausschaltet wird nicht mehr abgereglt. 4ETS ist dann immer noch aktiv. Mit einem nervösen Fuss und ohne reduzierten Reifendruck gräbt man sich dann um so besser ein.

    Gruss
    Walter

    • Moin Walter,
      danke für Deine Berichtigung/Ergänzung!
      Habe es vor Wochen ausprobiert, richtig ASR ausschalten.
      Grüße aus Arizona, Mikesch

  5. Hallo Mikesch, Walter, bfr, weiß jemand ob man einen ausgebauten Sprinten Kastenwagen von Bravia, Swan 699, Bj. 2019, vom 2WD zum 4WD bei Oberaigner umbauen lassen kann? Grüße aus Hamburg, Volker

  6. Moin Moin,
    1. Mikesch, schöne Reiseberichte! Weiter so…

    2. Allrad im Wohnmobil:
    HABEN ist besser als BRAUCHEN!!!
    Gruß vom MANi 😉

    Gruß, Flo

  7. erstmal hallo. ich geh nächstes jahr in rente, habe dann vor mit meinem selbst umgebauten t5 die Ostsee zu umfahren. um Erfahrungen zu sammeln ,für meine nächste tour von Deutschland die seidenstrasse bis nach Peking. und wenn ich es überleben sollte ,dannach die panamerica. suche dafür ein kastemwagen bis 3,5 t.

    • Moin,
      ich bin da beim 4×4 Sprinter. Der Allrad ist eher für die Sicherheit, aber der ist ein gewisses Maß hochbeinig, was wirklich wichtig ist. Da kommt man auch dort hin, wo unserer zu groß ist.
      Gerade auf dem amerikanischen Kontinent findet man viele Service-Stellen, was man von Iveco oder Fiat nicht behaupten kann.
      Keine Ahnung ob Iveco so etwas im Programm hat, die wären natürlich geländegängiger.
      Ich persönlich würde schauen, ob ich noch einen Mercedes Vario finden könnte und den ausbauen oder ausbauen lassen. Den halte ich für Fernreisen für die beste Lösung.
      LG Mikesch

      • Wieso hälst du den Mercedes Vario für die beste Lösung ? Höre ich zum ersten Mal!

        Danke für deine Antwort!

        • Nicht zu groß, ungemein robust, große Laufleistung, hohe Zuladung, wegen der Motorentechnik weltreisetauglich, sonst noch was? 🙂

          • Ja ich hätte da noch was 😀

            Wieviel wird so einer kosten ? Und welcher Motor genau und welches Baujahr am besten ?

          • Am Besten einer der Letzten aus 2015 und wenn möglich, mit dem größten Motor.

            Was es da so gibt, musst du mal Tante Google bemühen. Wenn Du noch einen Jüngeren erwischst, dürfte der wegen seiner Beliebtheit entsprechend kosten.

            Ich hab mich mit dem Thema nicht mehr wirklich beschäftigt, da das Thema ja für mich abgelaufen ist.

  8. Hallo. Danke für Deine Bericht zum Thema Allrad. Wir fahren ein ähnliches Gefährt, wie ihr. Anderer Individualbauer, Sprinter mit Hinterachsantrieb.
    Überlegen nun Neukauf und stehen vor der Allradfrage. Streckenprofil wie ihr, kein wahrer Offroad. Aber Match Schnee Steigung etc… fast 1 zu 1 wie ihr, nur müssen wir nix ziehen.

    Nun der Punkt, wäre es keine Alternative für die Hinterachse ein Sperrdifferential einzubauen und auf den elektr. Allrad von Mercedes zu verzichten? Die Firma RAW offroad bietet so etwas z.B. an. 50% Preisersparnis zum Mercedes Allrad.
    Habt ihr beides im Bimo ….Allrad und Differentialsperre?
    Bisher kamen wir mit dem Normalantrieb klar, nun wird USA und 4 Monate Norwegen u Lofoten im Winter geplant für 2022. wenn das neue Mobil fertig ist.
    Danke für deine Einschätzung im Voraus

    • Moin Dieter,
      wir haben keine Sperren, nur den Serienallrad.
      Richtig, beim 4×2 würde eine alleinige Sperre der Hinterachse völlig ausreichen, damit käme man weiter, als mit dem Werksallrad. Nur höher legen sollte man das Fahrzeug, da Bodenfreiheit ein sehr wichtiger Punkt ist!
      Hier hast du noch ein wenig Lesestoff für das allgemeine Verständnis: Differentialsperren beim Allrad

      LG vom Mikesch

  9. Hallo Mikesch, danke für Deinen interessanten Beitrag. Würde mir gerne einen Sprinter mit Allrad, Hochdach und Zulassung für 4 Personen bis 3,5 Tonnen als Reisemobil zulegen. Durch die Konfiguration ist das zu mindestens bei Hymer (mein erster Ansprechpartner) fast nicht möglich. Kennst Du Alternativen?
    VG Ron

    • Moin Ron,

      um es kurz zu machen: Nein…
      Wenn du etwas mehr als auf einem glatten Feldweg unterwegs sein möchtest, ist der Sprinter in der Klasse alternativlos.
      Die 3,5 Tonnen stellen mit 4 Pers. auch ohne Allrad schon ein Handycap dar, da könnten auch Alternativen, wenn es sie gäbe, nicht zaubern.

      LG Mikesch

  10. Guten Abend,
    Ich fahre den Nova L ((la strada), 319, bj 2011
    Ich habe mich etwas den markt „Umrüstung 4×4“ beschäftigt.
    4×4 ohne sperren macht keinen Sinn . Umrüstung kostet zwischen 35000€ – 45000€. Mit allen sperren…

    Nun würde ich meinen geliebten Nova ein mechanisches differential für die Hinterachse , weitere blattfeder und Dämpfer vorne. Spendieren.Dabei würde ich noch möglicherweise geländereifen (AT) und ggfls. 17 Zoll investieren und von 35 to auf 3,88 oder 4,2 to gehen.

    Aus Vorkommentar (edit by Mikesch)
    ca. 5 cm Erhöhung, und ggfls Vollfederung
    Möglicherweise könnten man auch luffederung in anbracht nehmen.

    Was meint ihr zu meiner Überlegung?

    • Moin,

      Deinen ersten Kommentar habe ich wegen Doppelposting gelöscht…

      Die Umrüstung mit der HA-Sperre ist sinnvoller als der Serienallrad, damit kommst Du weiter.
      Wichtig ist dann aber eine Höherlegung und AT-Bereifung.

      Eine Zusatz-Luftfederung ist eher dazu gedacht, das Fahrwerk zu entlasten, ob das bei einem 3,5 Tonner notwendig ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Wenn eine zusätzliche Blattfeder verbaut wird, brauchst Du auch keine Zusatzluftfederung.
      Eine Vollfederung schon mal gar nicht, wenn die kaputt geht, ist Schluss mit fahren.

      Wichtiger sind andere Stoßdämpfer wie Marquart. Bei einer Höherlegung müssen eh alle vier neu, ohne Höherlegung nur hinten, das sind die Wichtigen, auch um dem Sprinter das Schaukeln abzugewöhnen.

      Ob Du bei einer Auflastung noch 17 Zoll Räder + AT Reifen montieren darfst, dazu solltest Du mit Deinem TÜV reden. Stichwort Abgas i.V.m. Abrollumfang.

      LG vom Mikesch

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