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	Kommentare zu: Reisebericht Schweden I	</title>
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	<description>Mikeschs und Ulrikes Reisen mit dem 4x4 Bimobil durch Nordamerika und Europa</description>
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		<title>
		Von: viercampen.de		</title>
		<link>https://www.zuhause-im-wohnmobil.de/reisebericht-schweden-i/#comment-9208</link>

		<dc:creator><![CDATA[viercampen.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2023 16:58:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[2023 gehts für uns auch nach Schweden, die Reisplanung läuft schon. Jetzt habe ich so richtig Bock drauf! 

VG Pascal]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2023 gehts für uns auch nach Schweden, die Reisplanung läuft schon. Jetzt habe ich so richtig Bock drauf! </p>
<p>VG Pascal</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Jochen Thobe		</title>
		<link>https://www.zuhause-im-wohnmobil.de/reisebericht-schweden-i/#comment-7213</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jochen Thobe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2022 17:53:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Michael,

auch angeregt durch euren Baltikum Bericht, haben wir die Reise dieses Jahr  unternommen. Gestartet sind wir Mitte April und waren 2 Monate unterwegs. Wir haben uns deinen Bericht als Gerüst genommen und sind euren Pfaden, teilweise,  gefolgt. Da kann man nicht viel falsch machen und spätestens seit USA bist du unser Lieblingsreiseführer.

Reiseberichte sind nicht meine Sache und außerdem würde ich auch nur das wiederholen, was du schon beschrieben hast. So beschränke ich mich auf den allgemeinen Eindruck, den die Fahrt bei uns hinterlassen hat. Die Route führte uns an die Ostsee dann nach Swinemünde- Polen, Danzig Masuren, Riga, Tallinn, dann zügig bis Narva, direkt gegenüber Russland. So knapp 4 Wochen brauchten wir dafür. Dann 3 Wochen immer an der Ostsee entlang, einschließlich der beiden Inseln, war ja ein Tipp von dir. In der letzen Woche über Masuren, Breslau wieder nach Duisburg, 5.600km.

So und jetzt die Eindrücke. Ein, in den letzten Jahren, nie gekanntes Reisegefühl, fast immer allein auf der Straße und überall wo wir standen, ob Frei, in Orten oder auf Campingplätzen wir waren die einzigen. Erst in Tallinn sahen wir ein Wohnmobil. Das war´s dann auch für längere Zeit und wichtig, noch keine Mücken. Der Nachteil, der Frühling reiste uns hinterher. Wir sind zu Hause im grünen losgefahren und überall wo wir hinkamen, regten sich da gerade die ersten Knospen. So ging das über 5 Wochen lang. Es schien fast jeden Tag die Sonne aber der Wind war a…kalt. Morgens und abends hatten wir immer die Heizung an und unser Dachfenster blieb während der Nacht geschlossen. An ein geschlossenes Dachfenster konnten wir uns in allen Jahren nicht erinnern.

Die Bevölkerungen erwiesen sich in allen Ländern, oft  als unfreundliche Muffel, die gingen zum Lachen in den Keller. Allen vor an die Polen, mit wenigen Ausnahmen. Bestes Beispiel ist unser Hund. Wenn man sich als Hundebesitzer auf einem Spaziergang trifft grüßt man sich zumindest mit Kopfnicken und einem Lächeln. Auch unter Wanderern in einsamen Regionen ist das so üblich. Hier anscheinend nicht.

In Polen, Litauen und Lettland war das Übernachten oft ein bisschen Tricky. Leichter in der Nähe von Infrastruktur, schwieriger in der Landschaft. Das lag daran, dass reizvolle Plätze z. B an Seen, meisten in Privatbesitz und nicht oder noch nicht, zugänglich waren und die vielen Campingplätze noch geschlossen waren. Erst ab 15 Mai wurden sie geöffnet. Aber wir haben ja mit unserem Kastenwagen leichtes Spiel, wir passen an jede Parkuhr. In Lettland änderte sich alles. Parken und übernachten konnten wir überall und zugänglich war alles auch meistens. Als Glanzlichter erwiese sich die große Anzahl von kostenlosen RMK Campingplätzen. Immer schön gelegen und in der Regel,  jeder einzelne Stellplatz mit Tisch und Sitzbänken,  für die Ewigkeit und einem massiven, schmiedeeisernen Grill, groß genug für ein halbes Schwein, inklusive kostenlosem Brennholz, ausgerüstet. Auf jedem dieser Plätze die wir besucht haben waren wir die einzigen Gäste, jedenfalls über Nacht. Nur ab und zu ein paar Tagesgäste.

Doch nach dem dritten „Superplatz“ wurden wir zunehmend ratloser. Wir wählen unsere Plätze in erster Linie nach der Aussicht aus der, fast immer geöffneten,  Schiebetür aus. Der ideale Stellplatz sieht so aus. Alleine, direkt an einem Fluss, See oder Meer, (unverbaubare Hanglage), idealerweise noch ein noch ein schönes Städtchen im Rücken und attraktive Umgebung für interessante Wanderungen. Auf Grund unserer Fahrzeuggröße ist dies kein Wunschbild, so standen wir schon an unzähligen Stellen. Einige der RMK Plätze erfüllten den ersten Punkt mehr als ausreichend, toller Blick auf den Strand, das Meer und die Vielzahl der Vogelwelt. Atemberaubend für eine Übernachtung mit grandiosen, stundenlangen Sonnenuntergängen. Aber das war´s dann auch, kein Ort in der Nähe. Das wäre auch noch zu verschmerzen aber auch nicht viel zum Wandern, am Strand lang oder 1Km Rundweg durch den Wald. Um es klar zu sagen wir lieben die Wildnis. In dem halben Jahr 2018 in USA, Kanada und Alaska  haben wir bewohnte Gebiete nur für Proviant aufgesucht, ansonsten war es ein großes Abenteuer. Davon kann hier keine Rede sein, hier führen gut erschlossene Verkehrswege in die keinesfalls, unberührte Natur. Schön für Vögel Beobachter, doch wenn man aktiver ist und unser Bordercollie fordert da seine Ansprüche ein, könnte es doch ein wenig mehr sein. Das ist für uns der ideale Urlaubspartner, denn er läuft immer und überall, auch in großen Städten ohne Leine, 100 Prozent verkehrstauglich. Auch liegen viele Plätze in Strandnähe allerdings ohne Aussicht im Wald. Gut im Hochsommer aber schlecht für uns. Noch schlimmer als ein Stellplatz im Wald ist für nur ein Stellplatz in mitten von diesen mobilen, weißen Alkovenkisten, eine Horror Vorstellung.

Das bringt mich zum nächsten Punkt. Einen, der nach unseren Vorstellungen, schönsten Plätze hatten wir an der Narva. Durch Zufall, wir hatten eine Quelle angefahren, näherten wir uns dem gleichnamigen Städtchen durch die Hintertür, von der Stadt aus nicht so einfach zu erreichen, fanden wir unser Plätzchen direkt am naturbelassenem Flussufer. Links und rechts ein paar Angler, die Stadt mit ihrer Festung im Rücken und auf der anderen Seite Russland, auch mit einer gigantischen Festungsanlage. 200m am Fluss lang, stadteinwärts, eine etwas herunter gekommene Promenade, mit einem Ausflugsschiff, einem kombinierten Kino- Bar, abends der Treffpunkt der Jugend.
 
Doch hier sahen wir etwas, dass für uns „Free Lancer“ die gleichen Auswirkungen hat wie damals für den Cowboy die Erfindung des Stacheldrahts, das Ende der Open Range, der Freiheit der Prärie. Ein paar Worte die immer das Ende bedeutet haben und hier einläuteten:  „Gefördert mit den Mittel der EU“, wird demnächst hier ein Promenade zur Förderung des Fremdenverkehrs gebaut. Die Auswirkungen konnten wir schon an allen Plätzen an der Küste mit Infrastruktur besichtigen. Jeder Trampelpfad wird in einen 4m breiten Fahrradweg und parallel 2m Fußweg umgewidmet. Mit aufwändiger Beleuchtung alle 15 bis 20m, alle 20m eine Sitzbank, jede Sitzbank versehen mit mindestens einem Abfallkorb, Freizeiteinrichtungen mit Spielplätzen, Fitnessgeräten und vieles mehr. Keine Chans auch nur mit einem Fahrzeug in die Nähe des Gewässers zu kommen. Ich habe Bilder aus Tallinn, das reine Grauen und eine Geldverschwendung ohne gleichen.
 
Ihr ward vor drei Jahren in Tallin, ihr werdet es wahrscheinlich nicht wieder erkennen. Deine Holzhäuser mit dem morbiden Charme, ersetzt durch ETW Komplexe, der Strand flächendeckend zugemüllt mit riesigen Einkaufszentren. Estland ist das reichste Land, gemessen an der Infrastruktur, in dem wir je waren
Doch es gibt immer noch wie oben erwähnt unzählige schöne Plätze in der Natur, aber außer Natur ist da nichts. Wenn ich dann auch auf Lettland und Litauen blicke, die wissen inzwischen genau was ein Campingfahrzeug ist. Jeder Wiesenbesitzer kauft 3 Dixi Kloos, rammt ein Schild in die Erde mit der Aufschrift Campingplatz und verlangt 20 Euro, allerdings auch nicht mehr.

Alles in allem bereuen wir die Reise nicht, wir haben viel erlebt und Schönes gesehen, doch wie wir vor 5 Jahren, bei unsere ersten und einzigen Irlandreise festgestellt haben, dass wir 30 Jahre zu spät gekommen sind, waren es hier gefühlt 20 Jahre um es noch als Abenteuer zu empfinden.

Zum Schluss noch etwas skurriles, dass wir so noch nicht erlebt hatten. Der erste Teil unserer Reise ging nach Norden hier hatten wir konstanten Gegenwind mit 30km/h, dann nach Osten, der Wind blies mit bis zu 40km/aus Osten, dann nach Nordosten Richtung Tallinn, der Wind kam auch aus derselben Richtung. Noch ein kleineres Stück nach Osten an die Narva, der Wind blies jetzt natürlich aus Osten. Am nächsten Tag ging es 2 Wochen nach Westen, innerhalb einer Nacht hatte sich der  Wind um 180 Grad gedreht, konstanter Westwind. Es wurde zu Running Gag, nach jeden Ortswechsel fragte meine Frau, `haben wir Gegenwind`, natürlich hatten bei der Fahrt nach Süden Südwind, den hatten wir noch nicht. Fast 800km ging es dann nach Breslau,  Fahrtrichtung Südwest. Der Wind drehte auf Südwest. Von Breslau fuhren wir bis nach Hause nur Richtung Westen, von da an blies jetzt auch der Wind stramm aus dem Westen, bis vor unsere Haustür. Ich habe es mal ausgerechnet, bei durchschnittlich 2 Liter pro 100km Mehrverbrauch ist das fast eine komplette Tankfüllung, unser Tank fasst 125 Liter, die wir buchstäblich in den Wind geblasen haben und das bei diesen Spritpreisen.

Liebe Grüße
Jochen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Michael,</p>
<p>auch angeregt durch euren Baltikum Bericht, haben wir die Reise dieses Jahr  unternommen. Gestartet sind wir Mitte April und waren 2 Monate unterwegs. Wir haben uns deinen Bericht als Gerüst genommen und sind euren Pfaden, teilweise,  gefolgt. Da kann man nicht viel falsch machen und spätestens seit USA bist du unser Lieblingsreiseführer.</p>
<p>Reiseberichte sind nicht meine Sache und außerdem würde ich auch nur das wiederholen, was du schon beschrieben hast. So beschränke ich mich auf den allgemeinen Eindruck, den die Fahrt bei uns hinterlassen hat. Die Route führte uns an die Ostsee dann nach Swinemünde- Polen, Danzig Masuren, Riga, Tallinn, dann zügig bis Narva, direkt gegenüber Russland. So knapp 4 Wochen brauchten wir dafür. Dann 3 Wochen immer an der Ostsee entlang, einschließlich der beiden Inseln, war ja ein Tipp von dir. In der letzen Woche über Masuren, Breslau wieder nach Duisburg, 5.600km.</p>
<p>So und jetzt die Eindrücke. Ein, in den letzten Jahren, nie gekanntes Reisegefühl, fast immer allein auf der Straße und überall wo wir standen, ob Frei, in Orten oder auf Campingplätzen wir waren die einzigen. Erst in Tallinn sahen wir ein Wohnmobil. Das war´s dann auch für längere Zeit und wichtig, noch keine Mücken. Der Nachteil, der Frühling reiste uns hinterher. Wir sind zu Hause im grünen losgefahren und überall wo wir hinkamen, regten sich da gerade die ersten Knospen. So ging das über 5 Wochen lang. Es schien fast jeden Tag die Sonne aber der Wind war a…kalt. Morgens und abends hatten wir immer die Heizung an und unser Dachfenster blieb während der Nacht geschlossen. An ein geschlossenes Dachfenster konnten wir uns in allen Jahren nicht erinnern.</p>
<p>Die Bevölkerungen erwiesen sich in allen Ländern, oft  als unfreundliche Muffel, die gingen zum Lachen in den Keller. Allen vor an die Polen, mit wenigen Ausnahmen. Bestes Beispiel ist unser Hund. Wenn man sich als Hundebesitzer auf einem Spaziergang trifft grüßt man sich zumindest mit Kopfnicken und einem Lächeln. Auch unter Wanderern in einsamen Regionen ist das so üblich. Hier anscheinend nicht.</p>
<p>In Polen, Litauen und Lettland war das Übernachten oft ein bisschen Tricky. Leichter in der Nähe von Infrastruktur, schwieriger in der Landschaft. Das lag daran, dass reizvolle Plätze z. B an Seen, meisten in Privatbesitz und nicht oder noch nicht, zugänglich waren und die vielen Campingplätze noch geschlossen waren. Erst ab 15 Mai wurden sie geöffnet. Aber wir haben ja mit unserem Kastenwagen leichtes Spiel, wir passen an jede Parkuhr. In Lettland änderte sich alles. Parken und übernachten konnten wir überall und zugänglich war alles auch meistens. Als Glanzlichter erwiese sich die große Anzahl von kostenlosen RMK Campingplätzen. Immer schön gelegen und in der Regel,  jeder einzelne Stellplatz mit Tisch und Sitzbänken,  für die Ewigkeit und einem massiven, schmiedeeisernen Grill, groß genug für ein halbes Schwein, inklusive kostenlosem Brennholz, ausgerüstet. Auf jedem dieser Plätze die wir besucht haben waren wir die einzigen Gäste, jedenfalls über Nacht. Nur ab und zu ein paar Tagesgäste.</p>
<p>Doch nach dem dritten „Superplatz“ wurden wir zunehmend ratloser. Wir wählen unsere Plätze in erster Linie nach der Aussicht aus der, fast immer geöffneten,  Schiebetür aus. Der ideale Stellplatz sieht so aus. Alleine, direkt an einem Fluss, See oder Meer, (unverbaubare Hanglage), idealerweise noch ein noch ein schönes Städtchen im Rücken und attraktive Umgebung für interessante Wanderungen. Auf Grund unserer Fahrzeuggröße ist dies kein Wunschbild, so standen wir schon an unzähligen Stellen. Einige der RMK Plätze erfüllten den ersten Punkt mehr als ausreichend, toller Blick auf den Strand, das Meer und die Vielzahl der Vogelwelt. Atemberaubend für eine Übernachtung mit grandiosen, stundenlangen Sonnenuntergängen. Aber das war´s dann auch, kein Ort in der Nähe. Das wäre auch noch zu verschmerzen aber auch nicht viel zum Wandern, am Strand lang oder 1Km Rundweg durch den Wald. Um es klar zu sagen wir lieben die Wildnis. In dem halben Jahr 2018 in USA, Kanada und Alaska  haben wir bewohnte Gebiete nur für Proviant aufgesucht, ansonsten war es ein großes Abenteuer. Davon kann hier keine Rede sein, hier führen gut erschlossene Verkehrswege in die keinesfalls, unberührte Natur. Schön für Vögel Beobachter, doch wenn man aktiver ist und unser Bordercollie fordert da seine Ansprüche ein, könnte es doch ein wenig mehr sein. Das ist für uns der ideale Urlaubspartner, denn er läuft immer und überall, auch in großen Städten ohne Leine, 100 Prozent verkehrstauglich. Auch liegen viele Plätze in Strandnähe allerdings ohne Aussicht im Wald. Gut im Hochsommer aber schlecht für uns. Noch schlimmer als ein Stellplatz im Wald ist für nur ein Stellplatz in mitten von diesen mobilen, weißen Alkovenkisten, eine Horror Vorstellung.</p>
<p>Das bringt mich zum nächsten Punkt. Einen, der nach unseren Vorstellungen, schönsten Plätze hatten wir an der Narva. Durch Zufall, wir hatten eine Quelle angefahren, näherten wir uns dem gleichnamigen Städtchen durch die Hintertür, von der Stadt aus nicht so einfach zu erreichen, fanden wir unser Plätzchen direkt am naturbelassenem Flussufer. Links und rechts ein paar Angler, die Stadt mit ihrer Festung im Rücken und auf der anderen Seite Russland, auch mit einer gigantischen Festungsanlage. 200m am Fluss lang, stadteinwärts, eine etwas herunter gekommene Promenade, mit einem Ausflugsschiff, einem kombinierten Kino- Bar, abends der Treffpunkt der Jugend.</p>
<p>Doch hier sahen wir etwas, dass für uns „Free Lancer“ die gleichen Auswirkungen hat wie damals für den Cowboy die Erfindung des Stacheldrahts, das Ende der Open Range, der Freiheit der Prärie. Ein paar Worte die immer das Ende bedeutet haben und hier einläuteten:  „Gefördert mit den Mittel der EU“, wird demnächst hier ein Promenade zur Förderung des Fremdenverkehrs gebaut. Die Auswirkungen konnten wir schon an allen Plätzen an der Küste mit Infrastruktur besichtigen. Jeder Trampelpfad wird in einen 4m breiten Fahrradweg und parallel 2m Fußweg umgewidmet. Mit aufwändiger Beleuchtung alle 15 bis 20m, alle 20m eine Sitzbank, jede Sitzbank versehen mit mindestens einem Abfallkorb, Freizeiteinrichtungen mit Spielplätzen, Fitnessgeräten und vieles mehr. Keine Chans auch nur mit einem Fahrzeug in die Nähe des Gewässers zu kommen. Ich habe Bilder aus Tallinn, das reine Grauen und eine Geldverschwendung ohne gleichen.</p>
<p>Ihr ward vor drei Jahren in Tallin, ihr werdet es wahrscheinlich nicht wieder erkennen. Deine Holzhäuser mit dem morbiden Charme, ersetzt durch ETW Komplexe, der Strand flächendeckend zugemüllt mit riesigen Einkaufszentren. Estland ist das reichste Land, gemessen an der Infrastruktur, in dem wir je waren<br />
Doch es gibt immer noch wie oben erwähnt unzählige schöne Plätze in der Natur, aber außer Natur ist da nichts. Wenn ich dann auch auf Lettland und Litauen blicke, die wissen inzwischen genau was ein Campingfahrzeug ist. Jeder Wiesenbesitzer kauft 3 Dixi Kloos, rammt ein Schild in die Erde mit der Aufschrift Campingplatz und verlangt 20 Euro, allerdings auch nicht mehr.</p>
<p>Alles in allem bereuen wir die Reise nicht, wir haben viel erlebt und Schönes gesehen, doch wie wir vor 5 Jahren, bei unsere ersten und einzigen Irlandreise festgestellt haben, dass wir 30 Jahre zu spät gekommen sind, waren es hier gefühlt 20 Jahre um es noch als Abenteuer zu empfinden.</p>
<p>Zum Schluss noch etwas skurriles, dass wir so noch nicht erlebt hatten. Der erste Teil unserer Reise ging nach Norden hier hatten wir konstanten Gegenwind mit 30km/h, dann nach Osten, der Wind blies mit bis zu 40km/aus Osten, dann nach Nordosten Richtung Tallinn, der Wind kam auch aus derselben Richtung. Noch ein kleineres Stück nach Osten an die Narva, der Wind blies jetzt natürlich aus Osten. Am nächsten Tag ging es 2 Wochen nach Westen, innerhalb einer Nacht hatte sich der  Wind um 180 Grad gedreht, konstanter Westwind. Es wurde zu Running Gag, nach jeden Ortswechsel fragte meine Frau, `haben wir Gegenwind`, natürlich hatten bei der Fahrt nach Süden Südwind, den hatten wir noch nicht. Fast 800km ging es dann nach Breslau,  Fahrtrichtung Südwest. Der Wind drehte auf Südwest. Von Breslau fuhren wir bis nach Hause nur Richtung Westen, von da an blies jetzt auch der Wind stramm aus dem Westen, bis vor unsere Haustür. Ich habe es mal ausgerechnet, bei durchschnittlich 2 Liter pro 100km Mehrverbrauch ist das fast eine komplette Tankfüllung, unser Tank fasst 125 Liter, die wir buchstäblich in den Wind geblasen haben und das bei diesen Spritpreisen.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Jochen</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mikesch		</title>
		<link>https://www.zuhause-im-wohnmobil.de/reisebericht-schweden-i/#comment-6862</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mikesch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jun 2022 08:24:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.zuhause-im-wohnmobil.de/reisebericht-schweden-i/#comment-6848&quot;&gt;Micha&lt;/a&gt;.

Grüße ausgerichtet…
Viel Spaß in Polen, da kann man sich schon ne Zeitlang aufhalten!
Liebe Grüße, Michael]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.zuhause-im-wohnmobil.de/reisebericht-schweden-i/#comment-6848">Micha</a>.</p>
<p>Grüße ausgerichtet…<br />
Viel Spaß in Polen, da kann man sich schon ne Zeitlang aufhalten!<br />
Liebe Grüße, Michael</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Micha		</title>
		<link>https://www.zuhause-im-wohnmobil.de/reisebericht-schweden-i/#comment-6848</link>

		<dc:creator><![CDATA[Micha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2022 19:18:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zuhause-im-wohnmobil.de/?p=19830#comment-6848</guid>

					<description><![CDATA[Das freut mich! Gruß an Ulrike! 👋

Dann werde ich jetzt mal eure Berichte über Polen studieren. Wir wollen im September nach Masuren. 😊

Liebe Grüße
Micha]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das freut mich! Gruß an Ulrike! 👋</p>
<p>Dann werde ich jetzt mal eure Berichte über Polen studieren. Wir wollen im September nach Masuren. 😊</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Micha</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mikesch		</title>
		<link>https://www.zuhause-im-wohnmobil.de/reisebericht-schweden-i/#comment-6842</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mikesch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2022 16:43:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zuhause-im-wohnmobil.de/?p=19830#comment-6842</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.zuhause-im-wohnmobil.de/reisebericht-schweden-i/#comment-6834&quot;&gt;Micha&lt;/a&gt;.

Moin Micha,
danke für die Tipps, die sind schon notiert ;-)
Ulrike studiert quasi euren Blog, liest mir vor und zeigt mir immer eure tollen Bilder.
Nach anfänglicher Skepsis sind wir richtig geflasht! Wir steuern gerade den Fulufjället NP an. Wir fahren nur die kleinen Pisten, überall findet man kleine Reservate mit tollen Wanderwegen durch eine Märchenlandschaft. Diese urige Landschaft mit den mit Flechten bewachsenen Felsen in den Mooren. Grandios, einfach grandios!
Dann so abseits von den Touris, überall findet man tolle Übernachtungsplätze.

Liebe Grüße,
Michael]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.zuhause-im-wohnmobil.de/reisebericht-schweden-i/#comment-6834">Micha</a>.</p>
<p>Moin Micha,<br />
danke für die Tipps, die sind schon notiert 😉<br />
Ulrike studiert quasi euren Blog, liest mir vor und zeigt mir immer eure tollen Bilder.<br />
Nach anfänglicher Skepsis sind wir richtig geflasht! Wir steuern gerade den Fulufjället NP an. Wir fahren nur die kleinen Pisten, überall findet man kleine Reservate mit tollen Wanderwegen durch eine Märchenlandschaft. Diese urige Landschaft mit den mit Flechten bewachsenen Felsen in den Mooren. Grandios, einfach grandios!<br />
Dann so abseits von den Touris, überall findet man tolle Übernachtungsplätze.</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Michael</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Micha		</title>
		<link>https://www.zuhause-im-wohnmobil.de/reisebericht-schweden-i/#comment-6834</link>

		<dc:creator><![CDATA[Micha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2022 08:11:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zuhause-im-wohnmobil.de/?p=19830#comment-6834</guid>

					<description><![CDATA[Jetzt kriege ich doch wieder Lust auf Skandinavien - wir wollten doch dieses Jahr mal pausieren…

Wenn ihr es nicht ohnehin auf dem Zettel habt: Lasst nicht das Rogen Naturreservat aus. Die Straße nach Käringsjön ist zwar in gräßlichem Zustand, aber macht auch ein wenig Spaß.

Und auch Flatruet ist eine dicke Empfehlung. 

Liebe Grüße
Micha vom momoblog]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt kriege ich doch wieder Lust auf Skandinavien &#8211; wir wollten doch dieses Jahr mal pausieren…</p>
<p>Wenn ihr es nicht ohnehin auf dem Zettel habt: Lasst nicht das Rogen Naturreservat aus. Die Straße nach Käringsjön ist zwar in gräßlichem Zustand, aber macht auch ein wenig Spaß.</p>
<p>Und auch Flatruet ist eine dicke Empfehlung. </p>
<p>Liebe Grüße<br />
Micha vom momoblog</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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