Kalifornien Süden I

Das Death Valley und dieses mal halbwegs ausgiebig auch über Pisten erkundet, die Alabama Hills und andere Sehenswürdigkeiten.
Unsere erste Reifenpanne: Nicht die Pisten mit den Steinen waren Schuld, sondern eine dämliche Schraube.

Vorheriger Bericht: Südliches Nevada mit Valley of Fire, Red Rock Canyon und Las Vegas

31.12.2017 – Stovepipe, Death Valley – 144 km

Vom Pahrump aus sind wir über den Hwy. 190 ins Death Valley gefahren. Kurz vor dem Abstieg in Valley geht die 20Mule Team Road als Loop ab. Eine enge Piste, die sich interessant durch fast weiße und manch bunte erodierte “Modderberge” durch eine Wash windet und schlängelt.

20Mule Team Road

20Mule Team Road

Bimo im Borax

Bimo im Borax

Am Zabriskie Point hatten wir auch einen Stopp eingelegt, hier hat man eine tolle Aussicht von oben auf diese besonderen Formationen.

Zabriskie Point

Zabriskie Point

Das hätte ja wirklich nett sein können, aber fast überall Horden von kreischenden Asiaten die mit Selfies beschäftigt waren.
Waren das noch Zeiten, als sie in Bussen zu bestimmten Sehenswürdigkeiten gekarrt wurden, jetzt fahren sie in Mietwagen selbst. Eine Seuche ist das…
Überhaupt, was für ein Betrieb! Die nicht gerade schönen Campgrounds in Furnace, voll. Wir sind dann weiter zum Stovepipe Campground, der ist offener, nicht so überfüllt und mit mehr Ausblick.
Wo noch vor Jahren nur Bretterbuden standen, gibt es nun einen Store, ein Hotel mit Pool und sogar eine Tankstelle. Die Death Valley-Romantik ist irgendwie völlig dahin. Manche Orte sollte man einfach in Erinnerung behalten und nach Jahren nicht wieder aufsuchen.

Mesquite Flat Dunes

Mesquite Flat Dunes

Klein ist die Welt, wir hatten uns mit einer Facebook-Bekanntschaft getroffen und wertvolle Infos ausgetauscht.
Viele Roads werden von der Parkverwaltung nicht mehr gepflegt, damit die Horden nicht in die sensiblen Gebiete einfallen. Für uns bedeutet dies, dass auch wir nicht alle tollen Plätze aufsuchen oder Roads befahren können, da unser wenn auch 4×4 Wohnmobil dafür nicht geeignet ist. Dies bleibt den leichten Jeeps oder besser ATVs vorbehalten.
Schade, insbesondere die Racetrack Road zu den wandernden Steinen wären wir gerne gefahren, aber das würde unser Bimobil schlicht zerlegen, wenn das die Reifen bei den scharfkantigen Steinen überhaupt aushalten würden. Selbst Leute mit Jeeps fahren da nicht wirklich lang, es sei denn, sie sind modifiziert, also die Jeeps.
Titus Canyon soll sogar mit unserem Bimobil machbar sein, hat aber an einer Stelle eine auch für amerikanische Verhältnisse richtige Steigung die selbst leichtere Fahrzeuge auf dem Gravel Probleme bereiten kann und Jeep-Fahrer ihren Allrad rein schmeißen. Da dies eine Einbahnstraße ist, wollten wir das Risiko nicht eingehen.
Mal sehen, was denn die Tage so machbar ist…

Das war der ruhigste Silvester unseres Lebens, kein Radau und kein Feuerwerk. Neujahr hatten wir nach der Eastern-Time gefeiert, so konnten wir früher in Bett 😉

Mondaufgang

Mondaufgang

01.01.2018 – Big Pine Road Death Valley – 83 km

Zunächst hatten wir den Ubehebe Crater besichtig und sind einmal um den ca. 3 km langen Kraterrand gelaufen.

Ubehebe Crater

Ubehebe Crater

Anschließend sind wir in die Big Pine Road abgebogen. Ziel war ein großer nördlicher Bogen durch das Death Valley, um nach gut 120 km durch die Wüsten-Wildnis in Big Pine zwei Gebirgsrücken weiter westlich raus zukommen, um über Lone Pine mit den Alabama Hills anschließend ins Death Valley zurück zu kehren.
Die Piste ist eigentlich gut zu befahren, aber nach gut 3 km hatte ich die Nase voll und wir hatten uns in die Wildnis geschlagen und unser Lager aufgeschlagen.
Mich nervten all die dicken Steine und das übelste Waschbrett. Da sich die Road bis auf 2.300m durch das Gebirge schlängelt, fragte ich mich, wie das weiter gehen soll.

Big Pine Road

Big Pine Road

Wir hatten mal wieder Supervollmond, ca. 14% größer als normal. Das sah schon toll aus!

Supervollmond

Supervollmond

Stellplatz

Stellplatz

Mondlicht

Mondlicht

02.01.2018 – Big Pine – 111 km

Ausgeruht sah ich dem Tag optimistisch entgegen. Auf den Abstecher durch die einsame Wildnis wollte ich auch eigentlich nicht verzichten, so dachte ich, zockeln wir halt über die Piste dahin, wir haben ja Zeit. Die Duchschnittshoppelgeschwindigkeit betrug ca. 15 km/h. Das Waschbrett wurde noch übler und der Sand noch tiefer, bloß nicht stehen bleiben. Wie soll das erst in den Bergen werden?
Nach ca. 30 km ging es dann steil in die Berge und die Piste wurde richtig komfortabel, kaum mehr Waschbrett und dicke Steine.
Stetig wechselte die Landschaft, einfach nur toll! Gut, dass wir durchgehalten hatten! Leider war nur das Wetter heute nicht so der Hit.
Der Abstieg zu den Eureka Dunes war sogar asphaltiert! Nur ein Stück durch die flache Wüste wieder Piste, etwas sandig, aber recht gut zu befahren.
Die Eureka Dunes sind die höchsten der USA. Keine Ahnung, warum die Leute die so toll finden. Für mich nur eine Ansammlung dreckigen Sandes der sich zwischen Felsen abgelagert hat.

Bergwelt

Bergwelt

Eureka Dunes

Eureka Dunes

Bergstrecke

Bergstrecke

Die letzten 30 km über den 2. bis auf 2.300m gehenden Gebirgszug bis Big Pine waren wieder gänzlich sehr gut asphaltiert.
Tipp zur Piste: Allrad ist nicht erforderlich, aber gestaltet das Fahren komfortabler und ist eine nette Versicherung. Auch flachere Gefährte können dort lang, aber auf jeden Fall sollten wegen der Steine AT-Reifen montiert sein, die sind robuster.

Wüstenpiste

Wüstenpiste

Kurz vor Big Pine hatten wir an einer alten Eisenbahnstation vor der Kulisse der Schneeberge unser Nachtlager aufgeschlagen.

Big Pine Stellplatz

Big Pine Stellplatz

03. – 5.01.2018 – Lone Pine, Alabama Hills – 93 km

Unser Bogen kam Ulrike gelegen, denn die seltsam braunen und runden Felsen der Alabama Hills, wo unendlich viele Western und andere Filme gedreht wurden, wollte sie unbedingt wieder sehen.
Eigentlich hatte ich die Alabama Hills sowie auch die Nordtour durchs Death Valley nicht auf dem Schirm, da hier ab Dezember meist dicker Schnee liegt. Aber dieses Jahr ist crazy, hier herrschte seit Monaten Trockenheit und meist warme Sonne am Tag, der Osten dagegen versank im Schnee.
Komfortabel vom Death Valley aus wären das hin und zurück rund 240 km gewesen. Auf jeden Fall nicht so spannend wie der längere Bogen vom Norden her durch das Death Valley und die Berge.
In Lone Pine mussten wir Diesel und Gas tanken. Klar, Lone Pine liegt etwas im Abseits, aber Preise wie in der letzten Ecke Kanadas. Der Liter Gas für einen Euro, der Sprit gut 50% teurer als normal. Hier sind sogar Markentankstellen wie Shell vertreten, was ist? Super ausverkauft und die Diesel-Säule ging nicht. Nur noch eine andere Tankstelle hatte Diesel.
Gut, dass wir sonst soweit versorgt waren und nur Milch brauchten. Die Preise hier im Laden waren teils jenseits von gut und böse.

Schön, dass man in den Alabama Hills zwischen den seltsamen Felsen auch stehen darf, was wir natürlich ausgenutzt hatten.
Unser Stellplatz war wieder einmal ein Traum.

Movie Road

Movie Road

Zufahrt Stellplatz

Zufahrt Stellplatz

Zu den Nacht-Fotos:
Auch wenn es nicht so aussieht, das sind Nachtaufnahmen. Der Supermond war so was von hell, dass es wie Tag erscheint. Die Bilder sind auch so gut wie nicht bearbeitet (f2.8, 30“, 14mm, ISO 100).

Alabama Mondlicht

Alabama Mondlicht

Boondocking Alabama Hills

Boondocking Alabama Hills

Rockies Mondlicht

Rockies Mondlicht

Wir beschlossen auch sogleich, hier noch zwei Nächte zu bleiben um die Tage gemütlich durch die Felsen zu klettern und auch in der Sonne zu dösen.
Ein Abend war dann Back-Tag. Brot und Brownies backen sowie endlich den Berg gebrannte Mandeln 🙂

Wash

Wash

Mobius Arch

Mobius Arch

Lathe Arch

Lathe Arch

Tipps: Die den Park durchziehende Movie Road ist komfortabel mit jedem Fahrzeug befahrbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich auch einige Stellplätze.
Die ganzen Alabama Hills sind mit kleinen Wegen durchzogen, die zu grandiosen Stellplätzen führen.
Aber Achtung! Auch diese sind zwar größtenteils komfortabel befahrbar, sind aber teils sandig und führen durch kleine Washs. Mit Wohnmobilen die keinen allzu großen Überhang und etwas Bodenfreiheit haben sowie über Heckantrieb verfügen, kein Problem.
Einige Wege führen aber auch durch kurze, sehr extrem steil tiefe, mit hohen Absätzen und Auswaschungen versehene Dips/Washs. Hier kommen nur OffRoad modifizierte Jeeps oder ähnliche Fahrzeuge durch. Auch mit einem Expeditionsmobil hat man hier verloren! Bestenfalls kurze Unimogs kommen hier durch. Man sieht das den Wegen vorher nicht an, darum sollte man die Strecken, die man nicht einsehen kann, vorher ablaufen. Ein Wenden ist auf den Wegen nicht möglich.

Eye of Alabama

Eye of Alabama

Alabama Hills

Alabama Hills

Fischmonster

Fischmonster

Monduntergang

Monduntergang

Stachelarch

Stachelarch

Wachhund

Wachhund

Wegenetz

Wegenetz

06.01.2018 – Panamint Valley – 112 km

Zunächst sind wir die Movie Road weiter bis zum Hwy. durchgefahren, um uns dann Richtung Death Valley aufzumachen.

Regenbogen

Regenbogen

Kurz vor dem Panamint Valley, dies ist dem Death Valley vorgelagert, geht eine übelste Piste zu dem Darwin Falls.
Dies ist schier unglaublich, eine Oase mit Grün und ein Wasserfall, der sogar Wasser führte. In den Becken soll es sogar Fische geben die nur hier vorkommen. Irgendwie fand ich das schon crazy, Wüste, Fische und Wasserfall…

Oase

Oase

Panamint Valley

Panamint Valley

Darwin Fall

Darwin Fall

Nach jeder Pistenfahrt mache ich einen Reifencheck, so auch hier.
Oh Schreck, der linke innere Zwilling hatte keine Luft mehr. Den Übeltäter hatte ich auch gleich ausgemacht, eine dicke Schraube in der Lauffläche. Da sind wir tausende Kilometer auf teils übelsten Pisten unterwegs, nichts passierte. Irgendwo hatte ich mit dann die Schraube reingefahren, die könnte sogar schon länger drin gesteckt haben. Man merkt nichts davon, wenn ein Zwilling keine Luft mehr hat.
Gemerkt hatte ich das in Panamint, dem Servicepunkt im Tal, bestehend aus einer Tankstelle, Shop, Restaurant und einem Campground.
Der Räderwechsel klappte eigentlich ganz gut, ich sah nur aus wie ne Sau 🙂
Das Rad war leider trotz vorherigen Einschmierens mit Kupferpaste so festgebacken, dass nur ein Hammer und grobes Rütteln half. Ulrike wurde schlecht, als sie sah, wie das Bimo schaukelte.
Ein netter Mensch hatte uns auch gleich den Reifen geflickt, so dass wir wieder einen Reservereifen hatten. Diese Propfen werden wir uns gleich beim nächsten Walmart besorgen, das ist wie zusätzliche Reserveräder. Wie haltbar die sind, kennen wir von unserer Namibia-Tour, die gehen nie mehr kaputt. Dass ich da selbst nicht drauf gekommen bin…
Bei der Gelegenheit hatte ich auch festgestellt, dass die Ventilverlängerung ihren Geist aufgegeben hat, der Schlauch ist völlig durch. Gut, dass die drucklos sind! Ich wollte damals welche aus Metall, aber der Reifenhändler hatte dummerweise welche aus Gummi montiert. Durch die Rappelei schnitt sich die Halteklammer in den Gummi ein bis er irgendwann durch war.

Räderwechsel Chaos

Räderwechsel Chaos

Da es schon dunkel wurde, sind wir auf dem dortigen Campground geblieben, der mehr an Ägypten als an ein zivilisiertes Land erinnerte. Aber eine lauwarme Dusche gabs 🙂

Es war plötzlich richtig warm geworden, 19 Grad um 20:00 Uhr, so konnten wir uns draußen bei einem Bier von dem Tag erholen.

Nachbetrachtung:
Gut dass ich, wie unter Vorbereitungen aufgeführt, meinen Hawe, Kompressor, Hammer, Ratsche, großen Drehmomentschlüssel und einen Holzklotz (für den Wagenheber) dabei hatte. Nur mit Bordmitteln wäre der Räderwechsel nicht möglich gewesen. Der Holzklotz ist recht wichtig, mit dem Serien-Wagenheber bekommt man den 4×4 nicht hoch genug aufgebockt.
…und wieder einmal gut, dass die AT-Reifen montiert sind, die eine deutliche höhere Traglast haben, so dass ein Rad auch das Gewicht des Anderen aufnehmen kann, ohne gleich zu platzen.

Der Clip mit allen Bildern bis hierher, ca. 11:25 min

07.01.2018 – Texas Spring Campground, Death Valley – 102 km

Jau, es ist richtig warm geworden, bis zu 24 Grad im Death Valley.
Ziel war der Texas Spring Campground bei Furnace im Death Valley. Der liegt etwas abgelegen und da hier keine Generatoren benutzt werden dürfen ist er auch nicht so frequentiert, gut so.
Der günstige Campground ist auch ein netter Stützpunkt um die Sehenswürdigkeiten der Umgebung abzuklappern, darum sind wir auch gleich zwei Nächte geblieben.

Texas Spring

Texas Spring

Die Steigung und das Gefälle zum Death Valley sind echt heftig. Über gut 15 km im Dritten bei Drehzahl hoch, dann im 2. untersetzen Gang und Allrad mit 20 km/h und 2.600 UPM runter. So hat man wenigstens ein wenig Motorbremse und muss nicht dauernd auf der Bremse stehen. Hat schon seinen Grund, dass die Strecke mit Mietmobilen nicht zu jeder Jahreszeit befahren werden darf.

Abfahrt

Abfahrt

Auf der Fahrt dort hin machten wir kleine Abstecher und Wanderungen, wie zu den Mequite Dunes. Dies sind mal richtige Dünen, so wie man sich Dünen vorstellt. Seit unserem Besuch vor fünf Jahren sind sie richtig gewachsen.

Mesquite Dunes

Mesquite Dunes

Dann den Salt Creek, ein Bach, der aus unterschiedlichen Quellen gespeist wird und durch die Wüste vorbei an erodierten Modderbergen fließt.

Salt Creek

Salt Creek

Dann ein Abstecher über den Mustard Canyon Drive, der ähnlich wie der 20Mule Team durch erodierten Modder führt.

Mustard Canyon

Mustard Canyon

08.01.2028 – Artists Palette, Desolation und Golden Canyon – 44 km (loop)

Wie das so ist mit den Warmfronten, es gibt Regen. Aber Regen im Death Valley ist schon etwas besonderes, der ganze Tag war grau und immer tröpfelte es.
Das südöstliche Gebiet um Furnace ist vulkanischen Ursprungs wo der nette Vulkan mit Erzen und Mineralien angereicherten Modder abgelagert hat, der nun lustig bunt vor sich hin erodiert. Von oben kann man das sehr schön am Zabriskie Point sehen.
Wir hatten heute das Gebiet von unten betrachtet. Zunächst sind wir zur Artists Palette gefahren, ein (asphaltierter) Drive schlängelt sich abenteuerlich durch die bunten Formationen. Wenn man das gesehen hat, begreift man auch den Namen 🙂

Artists Drive

Artists Drive

Artists Palette

Artists Palette

Dann ein Walk durch den Desolation Canyon, auch wieder bunt mit ganz irren Formationen.

Aussicht Red Cathedral

Aussicht Red Cathedral

Colors

Colors

Desolation Canyon

Desolation Canyon

Der 5km-Trail durch den Golden Canyon führt zur Red Cathedral, einer roten Abruchkante. Wenn man sich erst einmal durch den Slot gezwängt hat, hat man von hier oben eine grandiose Aussicht auf das Tal. Auch hier, wieder die irrsten Formationen und Farben.

Golden Canyon

Golden Canyon

Farbenwahn

Farbenwahn

Artists Drive

Artists Drive

Strukturen

Strukturen

Vielleicht war das auch von Vorteil, dass es heute so grau war, so kamen die Farben noch besser zur Geltung.

09.01.2018 – Pahrump – 166 km

Stundenlanges Gepladder wie in Deutschland. Dass es hier mal regnen kann ist klar. Dann aber kurz und heftig, aber Dauerlandregen wie bei uns?
Das Wetter spielt eh verrückt! Wir hatten Monate Sonne und relativ warm, wo ansonsten schon Schnee liegt und das Thermometer tief in den Keller geht. Dauerregen im Death Valley, Los Angeles säuft mit Erdrutschen ab, wo es eher trocken ist, nahezu schneefreie 4.000er und in Florida fallen erfrorene Geckos von den Palmen. Der Osten erlebt gerade die tiefsten Temperaturen seit Jahrzehnten und versinkt im Schnee.

Flash Floods

Flash Floods

Entgegen unserer ursprünglichen Planung sind wir nach Pahrump zurück. Hier wollte ich sehen, ob ich meine Ventilverlängerungen ausgetauscht bekomme, eines ist ja definitv kaputt.
Auf rund 600km unserer weiteren Strecke befindet sich auch keine richtige Einkaufsmöglichkeit mehr, also ist auch bunkern von Lebensmitteln angesagt…
Pahrump liegt soeben in Nevada, so wichtige Dinge wie Bier und Wein sind hier deutlich günstiger. Tja, und die Wäsche will auch wieder gewaschen werden.

Wir sind nicht den regulären kürzeren Weg über den Hwy. 190 gefahren, sondern über die Badwater Road und im Süden des Death Valley raus.
Badwater, letzte Nacht und den ganzen Tag hatte es nur geschüttet, die Road machte ihren Namen alle Ehre. Das war schon etwas Besonderes und das langsam voll laufende Valley hatte einen ganz besonderen Flair.

Einige geplante Trails konnten wir nicht laufen, da man bei diesem Wetter nicht durch Canyons läuft und einige Straßen waren auch gesperrt.

Beim Badwater Basin machten wir einen Stopp und unternahmen eine kleine Wanderung über das Salz. Hier hat sich im Basin Salz mit den seltsamsten Strukturen abgelagert. Die Quelle hier versiegt auch im Sommer nicht.

Vollgelaufen

Vollgelaufen

In Pahrump hatten wir auch gleich eine kompetente Reifenwerkstatt gefunden die uns gleich preisgünstig richtig vernünftige Edelstahl-Ventilverlängerungen montiert hat.
Ohne dass ich etwas gesagt hatte, auch gleich kleine Verlängerungen für die Vorderräder, jetzt kann ich an jeder Tanke Luft prüfen und muss nicht immer meinen Kompressor nehmen. Was sich Mercedes sich da mit den Ventilen ausgedacht hat, ist für mich schlicht eine Unverschämtheit.

Der Übernachtungsplatz in Pahrump war denn wieder der Walmart, dieses Mal mit gruseligem Internet…

Pahrump

Pahrump

Ventilverlängerung

Ventilverlängerung

Morgen erst mal Waschen und Einkaufen, dann geht es wieder zurück nach Kalifornien Richtung Süden…

Das Death Valley im Clip, ca. 8:50 min

Gefahrene km: 32.134
Gelaufene km:   1.329

Nächster Bericht: Kalifornien Süden II mit Joshua Tree und andere Sehenswürdigkeiten

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4 Kommentare

  1. Hallo Michael,
    zwischendurch mal wieder ein HERZLICHES DANKESCHÖN für eure Berichte. Ich bin weiter “dabei” 🙂
    VG Jörg.

  2. Wieder grandiose Fotos und Filme!
    Viele Grüße aus Berlin / Brandenburg
    detlev

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